Dodge von sportlichem Kaliber
Freitag September 1
Beim Dodge Caliber ist es wie bei jedem anderen Auto der ChryslerGroup, das in Deutschland neu auf den Markt kommt: Startech hält schon kurz nach Markteinführung ein Tuningpaket parat.
Alles unter einem Dach: Was Brabus für die Mercedes- und Smart-Modellpalette ist, das ist Startech für die amerikanischen Autos des DaimlerChrysler-Konzerns. Ob
Chrysler, Jeep oder Dodge: Die Bottroper halten Aerodynamikpakete, Leistungssteigerungen und weitere technische Updates bereit. So auch für den taufrischen Preisbrecher Dodge Caliber, mit dem sich die Detroiter Kultmarke auf dem europäischen Markt etablieren will.
Karosserieteile möchte der Tuner aus dem Ruhrpott erst demnächst präsentieren. So beschränken sich die optischen Verfeinerungen beim stämmigen Amerikaner bisher auf die Felgen. Startech bietet für den Caliber seine bekannten Monostar-Räder im 19- oder 20-Zoll-Format an. Größte Variante sind Felgen der Dimension 9 x 20 Zoll, die rundum mit 245/35er Pneus bestückt werden.
Damit die Breitreifen nicht am Asphalt festkleben, rüstet der Tuner den Caliber-Dieselmotor mit seinem SD3-Leistungskit auf. Im Serientrimm leistet das Triebwerk 140 PS, nach der Startech-Behandlung stehen 40 Pferde mehr im Stall. Neben dem Drehmoment (maximal 360 statt 310 Newtonmeter) profitieren auch die Fahrleistungen von den Modifikationen. Der Null-auf-Hundert-Sprint gelingt in 8,6 Sekunden (Serie: 9,3), beim Topspeed legt der Ami um fünf auf 201 km/h zu. Seine Abgase pustet der Caliber aus den vier Rohren des Edelstahl-Endtopfes, der in Kürze zur Verfügung steht.
Um die serienmäßig auf niedrigem Niveau angesiedelte Fahrdynamik zu verbessern, spendiert Startech dem Caliber ein Sportfahrwerk. Die progressiven Federn haben die Ingenieure auf die ab Werk verbauten Stoßdämpfer abgestimmt; sie legen die Karosserie um rund 30 Millimeter tiefer.
Die Preise für das Caliber-Programm von Startech stehen noch nicht fest.
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