Die Entwicklung neuer Sicherheitssysteme speziell für ältere Autofahrer will der schwedische Automobilhersteller Volvo vorantreiben. Denn laut einer Untersuchung
des schwedischen Forschungsinstituts für Straße und Transport (VTI) sind Senioren überdurchschnittlich oft an Kreuzungs-Unfällen beteiligt. Während der in Schweden durchgeführten Tests konnten deutliche Unterschiede im Beobachtungsverhalten der Autofahrer festgestellt werden: Die älteren Personen achteten mehr auf Linien und Straßenmarkierungen, um sich zu orientieren. Hingegen legten die jüngeren Fahrer ihren Aufmerksamkeit mehr auf dynamische Objekte wie andere Fahrzeuge, die eine Gefahr bedeuten konnten. Unabhängig von den Fahrtests wurde bei allen Beteiligten die Flexibilität des Halses gemessen und ein Blickfeld-Test durchgeführt. Das Ergebnis zeigte, dass die älteren Fahrer eine geringere Flexibilität des Halses und ein schmaleres Blickfeld aufwiesen. Anhand dieser Ergebnisse will nun der schwedische Automobilhersteller neue Sicherheitssysteme entwickeln, besonders für die Bereiche, die im alltäglichen Straßenverkehr am gefährlichsten sind wie zum Beispiel an Kreuzungen.
Mit verschiedenen Fahrassistenzsystemen haben die Schweden ihre Fahrzeuge bereits ausgestattet, wie zum Beispiel mit dem "City Safety"-System von Conti. Dies verhindert bei Geschwindigkeiten bis 30 km/h Auffahrunfälle, es überwacht mit einem optischen Laser den vorausfahrenden Verkehr und leitet bei Bedarf eine Notbremsung ein. Des Weiteren soll künftig eine Kombination von Kamera und Radarsensoren den Raum vor dem Auto überwachen und somit Autounfälle mit Fußgängern verhindern können.
Donnerstag Oktober 1
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