- kraftvoller, laufruhiger 180-PS-Topdiesel- Siebengang-DSG harmoniert auch mit dem T5 bestens |
- sehr komfortorientiert ausgelegt |
- Querrillen werden zu stark auf Passagiere übertragen |
- äußerst großzügiges Platzangebot- edel und praktisch ausgestattete Highline-Variante |
- umfangreiche Serienausstattung |
- hoher Grundpreis für die Topausstattung |
Platz und Variabilität
Insgesamt geht es im Innenraum des Multivan äußerst edel und gediegen zu. Darüber hinaus bietet der Siebensitzer jede Menge Platz. In der Topausstattung Highline gibt es im Fond zwei Drehsessel in der zweiten Sitzreihe, einen ausklapp- und verschiebbaren Tisch sowie eine Dreier-Rücksitzbank mit Liegefunktion. Bis zu fünf Personen können sich zur Unterhaltung oder zum Essen um den Tisch herumgruppieren. Über ein Schienensystem sind die zweite und die dritte Sitzreihe längs verschiebbar, sodass das ohnehin großzügige Platzangebot ganz auf die Bedürfnisse der Insassen abgestimmt werden kann. Auch der Transport großer Gegenstände ist mit diesem flexiblen System problemlos möglich. Elektrische Schiebetüren erlauben den Passagieren ein bequemes Ein- und Aussteigen auf beiden Seiten.
Drei-Zonen-Klimaautomatik
Über separate Düsen im Dachhimmel kann jeder Passagier die Luftzufuhr für seinen Platz individuell regeln. Die Drei-Zonen-Klimaautomatik lässt sich für den Fahrgastraum individuell einstellen. Doch nicht nur für die Insassen ist das Raumangebot sehr großzügig bemessen. Es gibt zahlreiche Ablagefächer - beispielsweise in den Vordertüren, unter dem Klapptisch und auf Wunsch unter der Rücksitzbank - sowie einen variabel nutzbaren Gepäckraum.
Nur noch Vierzylindermotoren
Viel getan hat sich unter der Haube des T5. Künftig sind ausschließlich Vierzylinder-Triebwerke mit zwei Liter Hubraum im Angebot. Sie erfüllen allesamt die Euro-5-Abgasnorm. Einziger Benziner ist ein 115-PS-Triebwerk. Auf Dieselseite werden die Pumpe-Düse-Aggregate durch die leiseren und sparsameren Common-Rail-Direkteinspritzer ersetzt. Der 2.0 TDI ist in vier Leistungsstufen zwischen 84 und 180 PS erhältlich. In der Topversion kommt eine zweistufig geregelte Aufladung zum Einsatz. Der Biturbo treibt den 2,5 Tonnen schweren Multivan souverän und leichtfüßig über den Asphalt. Bereits ab 1.500 Umdrehungen steht ein Drehmoment von 400 Newtonmeter zur Verfügung, was für ordentlichen Vortrieb und eine zügige Beschleunigung sorgt. Sehr erfreulich ist dabei die stets angenehm leise Geräuschkulisse.
Erstmals mit Siebengang-DSG
Perfekt harmoniert die Topversion mit dem Doppelkupplungsgetriebe, das im T5 Premiere feiert. Das Siebengang-DSG verichtet im Multivan gewohnt souverän seine Arbeit, schaltet zügig und ohne Zugkraftverlust. Im Vergleich zur Wandlerautomatik des Vorgängers soll das DSG zudem einen etwa zwei Liter geringeren Kraftstoffverbrauch ermöglichen. Als Normwert gibt Volkswagen 8,1 Liter Diesel für den 2.0 TDI mit 180 PS und DSG auf 100 Kilometer an. Wir benötigten auf unserer Ausfahrt laut Bordcomputer rund neun Liter.
Spürbare Schlaglöcher und Querrillen
Insgesamt fühlen wir uns mit dem Multivan sehr wohl auf der Straße. Trotz der mit 4,89 Meter Länge und 1,97 Meter Höhe nicht gerade handlichen Abmessungen kommt nie das Gefühl auf, mit einem "Lieferwagen" unterwegs zu sein. Bequeme Ledersitze, ein aufgeräumtes, VW-typisches Cockpit und eine sehr auf Komfort ausgelegte Abstimmung sorgen für Wohlfühlatmosphäre. In Kurven müssen gewisse Wankbewegungen hingenommen werden. Ziemlich unvermittelt treffen uns allerdings Schlaglöcher und Querrillen in der Fahrbahn. Da diese relativ direkt und ungefiltert auf die Passagiere übertragen werden, trübt dies das positive Gesamtbild im wahrsten Sinne des Wortes spürbar.
Stolzer Preis
Der Multivan Highline mit 180-PS-TDI und Doppelkupplungsgetriebe kommt edel und mit umfangreicher Serienausstattung daher. So gibt es ab Werk 17-Zoll-Leichtmetallfelgen, eine Alcantara-/Lederausstattung, eine Drei-Zonen-Klimaautomatik sowie drehbare Einzelsessel in der zweiten Sitzreihe. 55.412 Euro sind auch dafür jedoch noch ein stolzer Preis. Als Extras werden unter anderem eine Rückfahrkamera, mit Nappaleder bezogene Sitze sowie Einzelsessel für die dritte Sitzreihe angeboten. Auch für eine Radioanlage muss der Kunde extra zahlen. Ab Ende 2009 ist dann erstmals auch die Allradversion 4Motion mit dem Doppelkupplungsgetriebe kombinierbar.
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