Kia will höheren Wiedererkennungswert

Mit dem jetzt erhältlichen Kleinwagen Kia Soul läutet der koreanische Hersteller eine neue Design-Philosophie ein. Innerhalb der nächsten zwei Jahre werden alle Pkw-Modelle optisch überarbeitet. "Es wird eine sehr starke Veränderung geben", kündigt Design-Chef Peter Schreyer im Gespräch mit dem Motor-Informations-Dienst (mid) an.

Waren die Autos von Kia bislang eher konservativ und unauffällig, will der gebürtige Bad Reichenhaller der koreanischen Marke nun einen größeren Wiedererkennungswert verleihen. "Beim Blick in den Rückspiegeln muss das Fahrzeug gleich als ein Kia erkennbar sein", erklärt der mehrfach ausgezeichnete Designer. Die einzige Einschränkung, der Schreyer in seiner Kreativität unterliegt, ist der Kostenrahmen, der nicht vergleichbar ist wie mit dem seines früheren Arbeitsgebern Audi und VW. Doch ein Problem sieht der 55-Jährige darin nicht, im Gegenteil: "Es ist eine Herausforderung", so Schreyer. Und wenn er diese Aufgabe so meistert, wie 1991 den New Beetle von VW oder 1994 den TT von Audi, dann wird nicht nur sein neuer Arbeitgeber damit sehr zufrieden sein. Silke Koppers/mid

Montag Februar 2