Land Rover spart: Start-Stopp-Automatik für den Freelander

Eine serienmäßige Start-Stopp-Automatik spendiert Land Rover ab Mai allen Freelander-Modellen mit Dieselmotor. Bei der Spritspartechnik wird der Motor bei stehendem Fahrzeug und ausgekuppeltem Gang von selbst abgeschaltet. Ein Tritt aufs Kupplungspedal genügt, um den Antrieb von selbst wieder anspringen zu lassen.

Nach Angaben von Land Rover sinkt dadurch der Kraftstoffverbrauch auf 100 Kilometern von 7,5 Liter Diesel auf 6,7 Liter. Analog reduziert sich der CO2-Ausstoß des Turbo-Diesel-Motors mit 2,2 Litern Hubraum und 112 kW/152 PS von 194 g/km auf 179 g/km. Das System ist ohne Aufpreis zu haben, so dass der Einstieg in die SUV-Welt der Briten weiterhin bei 29 900 Euro liegt. Auch die anderen Kennziffern für den fünfsitzigen, knapp zwei Tonnen schweren Offroader haben sich nicht verändert: Die Spitzengeschwindigkeit liegt weiterhin bei 181 km/h, das maximale Drehmoment von 400 Nm wird bei 2 000 Umdrehungen in der Minute erreicht.

Bei City-Touren mit dem als TD4_e gekennzeichneten Fahrzeug gewöhnt man sich schnell an das automatische Abschalten des Motors. Und das erste Unbehagen ist schnell verflogen, da schon ein kurzes Antippen des Kupplungspedals genügt, um das Triebwerk wieder anspringen zu lassen. Klimaautomatik, Radio, Bluetooth und andere Komfortelemente arbeiten dank einer verstärkten Batterie auch bei abgeschaltetem Motor. Und auch der Anlasser wurde auf die erhöhten Anforderungen ausgelegt. Aus Sicherheitsgründen funktioniert das System nur, wenn die Batterie über eine ausreichende Basis-Spannung verfügt, der Motor eine vorgegebene Betriebstemperatur erreicht hat und der Fahrer angeschnallt ist. Außerdem muss seit dem letzten Stopp mindestes die Schrittgeschwindigkeit von 4 km/h erreicht worden sein. Damit soll ein permanentes Abschalten und Starten des Motors etwa beim Stop-and-Go-Verkehr auf der Autobahn vermieden werden. Wer das System gänzlich deaktivieren will, muss nur auf eine Taste am Armaturenbrett drücken. Das "Land Rover e Terrain Technologies" genannte System soll nach und nach in alle Autos der Marken Jaguar und Land Rover eingebaut werden. Helmut Weinand/mid

Donnerstag April 2