Freitag Mai 2
An einer Schnittstelle zwischen dem Fahrerassistenzsystem und dem Fahrer arbeitet Volvo Trucks. Erste Ergebnisse des Projektes AIDE ("Adaptive Integrated Driver-Vehicle Interface") finden sich bereits im Prototyp "Integrated Safety Truck" des Nutzfahrzeugherstellers. Es soll ein Beispiel dafür sein, welches Potenzial integrierte Sicherheitslösungen bieten können.Mit AIDE soll eine reibungslose und für den Fahrer leicht zu handhabende Lösung geboten werden. Die Herausforderung besteht darin, alle Assistenzsysteme so in das Umfeld des Fahrers zu integrieren, dass sie ihn zum richtigen Zeitpunkt auf bestmögliche Weise unterstützen und ihn nicht in Situationen stören, in denen der Verkehr seine gesamte Aufmerksamkeit erfordert.
"Wir wissen, dass mindestens 90 Prozent aller Verkehrsunfälle auf menschliches Versagen zurückzuführen sind. Mit der Bereitstellung einer Technologie, die eine individuelle Anpassung der Assistenzsysteme an den Fahrer und die aktuelle Verkehrssituation zulässt, könnten viele Unfälle vermieden werden", erklärt Lars-Göran Löwenadler, Safety Director bei Volvo Trucks. Jährlich kommen mehr als 40 000 Menschen in Europa bei Verkehrsunfällen ums Leben.
Die Anzahl der Sicherheits- und Informationssysteme in modernen Fahrzeugen nimmt immer weiter zu. Einerseits bieten sie viele Vorteile, beispielsweise im Hinblick auf die Verkehrssicherheit und Produktivität. Andererseits besteht die Gefahr, dass der Fahrer von einer Flut an Informationen überfordert wird. Das gilt vor allem, wenn Fahrer auch ihre Mobiltelefone und eventuell ein GPS-Navigationssystem im Fahrzeug mit sich führen.
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