Mittwoch 17. Dezember 2003, 15:51 Uhr
Kundenfragen per E-Mail - ab in den Papierkorb
Müde reagieren Autohäuser, wenn Kunden ihnen Fragen per E-Mail stellen. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie. 112 Autohäuser der Marken Mercedes-Benz, BMW, Audi, VW, Toyota, Ford und Opel wurden im Rahmen so genannter "Mystery
Checks" bundesweit angeschrieben. In den E-Mails wurde laut der Fachzeitschrift "kfz-betrieb" nach den Bedingungen für eine Probefahrt, nach Infos zu Garantie- und Notdienstleistungen sowie nach Kostenvoranschlägen für Wartung und Ölwechsel gefragt. Lediglich zwölf der Händler beantworteten jede der E-Mails, 24 Händler reagierten auf keine einzige. Insgesamt wurden nur weniger als die Hälfte aller E-Mails beantwortet. Auch inhaltlich ließen die Antworten viele Wünsche offen: In den meisten Antworten wurde kein besonderer Wert auf einen freundlichen Ton gegenüber dem Kunden gelegt, mehr als drei Viertel aller Antworten waren mit Rechtschreibfehlern gespickt. Mercedes-Benz hatte nach Angaben der Fachzeitschrift unter den Herstellern "eindeutig die Nase" vorn. Die Studie wurde von der Kölner Unternehmensberatung Comcheck durchgeführt.
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