Freitag Mai 4
Unter dem schwachen deutschen Pkw-Markt haben im April vor allem die einheimischen Volumenhersteller gelitten. VW, Opel und Ford mussten deutliche Absatzrückgänge hinnehmen, gegen den Trend zulegen konnten hingegen Mercedes-Benz und Audi. Insgesamt wurden im April in Deutschland 264 871 Pkw neu zugelassen, sieben Prozent weniger als im Vorjahresmonat.Absatzstärkste Marke bleibt laut Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) trotz eines Rückgangs von 7,6 Prozent VW mit rund 51 523 Neuzulassungen. Mercedes-Benz konnte um 3,2 Prozent auf 28 576 Fahrzeuge zulegen. Grund dürfte unter anderem der Verkaufsstart der neuen C-Klasse sein. Auf Rang drei lag im April BMW/Mini mit 24 036 Neuzulassungen; das entspricht einem Minus von 2,8 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Audi legte im April 5,5 Prozent zu und kam auf 22 591 verkaufte Pkw.
Opel leidet immer noch stark unter der Mehrwertsteuererhöhung und erreichte im April nur 22 309 Neuzulassungen, ein Minus von rund 15 Prozent gegenüber 2006. Ford verkaufte mit lediglich 15 465 Einheiten 18 Prozent weniger Neufahrzeuge, kann aber ab dem Sommer auf einen Absatzschub durch den neuen Mondeo rechnen. Der stärkste Importeur Renault/Dacia verliert 13 Prozent und kommt auf 12 957 Neuzulassungen. Federn gelassen hat auch erstmals seit Monaten Toyota. Die Japaner setzten trotz der Einführung des neuen Kompaktmodells Auris nur 10 755 Fahrzeuge der Marken Toyota und Lexus ab. Gegenüber dem Vorjahresmonat ist das ein Minus von 8,4 Prozent.
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