Viel Platz für Passagiere
Ein weiterer Nachteil ist die im Vergleich zu anderen Pick-ups recht kurze Ladefläche. Dafür können fünf Personen bequem in der Fahrgastkabine des Musso-Pick-ups mitreisen. Auf der Rücksitzbank ist Platz für drei Passagiere. Sicherheit wird hingegen klein geschrieben: Für den mittleren Sitz gibt es nur einen Bauchgurt und die Kopfstützen im Fond sind viel zu kurz. Dafür bietet der Viertürer hinten eine bemerkenswert große Kniefreiheit.
Fast schon luxuriös
Die Innenausstattung ist ebenfalls recht üppig. Gestaltung und Materialanmutung entsprechen trotz des üppigen Einsatzes von Applikationen aus Holzimitat nicht mehr dem letzten Schrei. Doch mit einer Klimaanlage, elektrischen Fensterhebern, Getränkehalter und einer Mittelarmlehne bietet der SsangYong ein relativ hohes Komfortniveau. Die Sicherheitsausstattung ist auch vorne dürftig. Einziges nennenswertes Detail ist der Fahrerairbag.
Schwertransporter
Ebenfalls nicht sonderlich üppig ist der Fahrkomfort. Der Pick-up ist nun mal ein Nutzfahrzeug. Für kürzere Ausflüge ist er zwar ausreichend bequem. Ein entspanntes Fahrerlebnis kann der Musso Sports auf langen Strecken jedoch nicht bieten. Die unpräzise Lenkung, das schwammige Fahrwerk und die polternde Hinterachse sind die Schattenseiten eines Allradlers mit Starrachse und hoher Ladekapazität. Der Sports bietet im Gegenzug 935 Kilogramm Zuladung und bis zu 3.450 Kilogramm gebremster Anhängelast. Genau, was sich ein Handwerksbetrieb oder Landwirt wünscht.
Kein Wiesel-Diesel
Das Dieseltriebwerk ist noch von altem Schrot und Korn. Einige Sekunden Vorglühzeit, dann rumpelt der 2,9-Liter-Selbstzünder in bester Dieseltradition. Sonderlich agil wirkt der Antrieb trotz Turbolader nicht: 256 Newtonmeter bei 2.400 Umdrehungen ziehen heutzutage eben nicht mehr viel vom Teller. Immerhin schüttelt das robuste Aggregat 120 Pferde aus fünf Zylindern. Das kleine Drehzahlband und die kurze Übersetzung nötigen zu häufigen Gangwechseln im Fünfgang-Schaltgetriebe. Damit hält der Turbodiesel die 1.870 Kilo schwere Fuhre noch ganz gut in Schwung. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt hingegen nur 151 km/h.
Hoher Verbrauch, wenig umweltfreundlich
Obwohl ein Diesel, zeigte sich der Musso Sports recht durstig: In unserem Test lag der Spritkonsum bei 11,9 Litern. Das erscheint viel, ist in diesem Fahrzeugsegment aber durchaus angemessen. Umwelttechnisch ist der Motor nicht mehr auf dem neuesten Stand. Der Musso Sports schafft nur die Abgasnorm Euro 3 und einen Rußpartikelfilter hat SsangYong nicht im Angebot.
Fürs Gelände gerüstet
Im Normalbetrieb fährt der Musso Sports mit Vorderradantrieb. Per Knopfdruck lässt sich die Kraft auch auf alle vier Räder verteilen. Und wer mit viel Ladung an steilen Hängen hochkraxeln muss, aktiviert ebenfalls per Knopfdruck die Getriebeuntersetzung. Mit großen Rädern, Starrachse hinten und dem Untersetzungsgetriebe sind die klassischen Offroad-Komponenten an Bord. Und viele Geländeexperten schwören auf diese bewährte Technik. Eine Vielzahl elektronischer Helfer wie bei einem VW Touareg bietet der Musso jedoch nicht. Lediglich ABS gehört zur Serienausstattung.
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SsangYong Actyon
Mit dem Actyon will die koreanische Automarke die Herzen der europäischen Autofahrer begeistern. Hier der Clip... |
| Diesel | Benzin | Super | Super+ | |
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| Durchschnittspreis | 1.154 | 1.175 | 1.175 | 1.258 |
| Günstigster Preis | 1.114 | 1.129 | 1.129 | 1.189 |