Lexus SC430 im Test
Donnerstag Januar 13
Keine Frage: Motor und Fahrwerk ermöglichen dem SC430-Fahrer sportliches Fahren. Ein Auto, das in 6,4 Sekunden auf Tempo 100 gebracht werden kann, ist eben keine Trantüte. Doch der Innenraum mit seinem Schwelgen in Leder und Holz, die serienmäßige Automatik und so manches andere vertragen sich nicht mit einer Einstufung als Sportwagen.
Ein reinrassiger Sportler ist der Lexus SC430 nicht, auch wenn SC für Sportcabrio steht. Eher muss man an den Markennamen denken, den so mancher - und nicht zu Unrecht - mit Luxus assoziiert. Aber ein Altherrenauto ist der SC 430 auch nicht. Von außen wirkt das Auto dynamisch, und die niedrige Karosserie spricht eine völlig andere Sprache als etwa die einer Mercedes S-Klasse.
Wer den Lexus fährt - und es werden nur wenige sein, denn Lexus will nur 100 Stück pro Jahr in Deutschland verkaufen - wird hin- und hergerissen: Soll man nun sportlich losbrausen oder elegant dahingleiten? Eine Frage, die beim Lexus SC430 nicht das Auto entscheidet: Beim SC430 bleibt es dem Temperament oder der Tageslaune des Fahrers überlassen.
(sl)
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