Einfache Bedienung
In punkto Funktionalität gibt es keine Abstriche zu machen: Es gibt nur wenige Schalter und Knöpfe, und die sind einfach zu bedienen. So lässt sich beispielsweise die Klimaanlage über drei große Drehschalter bequem regulieren.
Die Vordersitze sind bequem, bieten aber bei schnellen Kurvenfahrten nur wenig Seitenhalt. Dafür können sie in der Ausstattung Comfort beheizt werden. Wer hinten einsteigt, braucht sich über mangelnden Sitzkomfort oder über zu wenig Platz nicht zu beklagen. Vorausgesetzt, dass nur die zwei äußeren Plätze belegt sind. Zu dritt wirds hinten eng.
Fond ist variabel
Sehr praktisch ist die hohe Variabilität im Fond. Die gesamte Rückbank ist im Verhältnis ein Drittel zu zwei Drittel geteilt. Beide Teile lassen sich nach einem Handgriff einzeln verschieben. Die Lehnen können ebenfalls einfach umgeklappt werden. Das schafft Stauraum: Das Kofferraumvolumen kann so von 900 Litern auf 1.687 Liter wachsen.
Hecktür unpraktisch
Einen Minuspunkt gibt es für die breite, nach rechts aufschwenkende Hecktür: Hält man am rechten Fahrbahnrand zum Beladen, muss man mit dem Gepäck erst um die geöffnete Tür herumlaufen. Die ungünstige Anbringung der Tür ist dem Linksverkehr in Japan, dem Ursprungsland des Suzuki, zu verdanken.
2,7 Liter: Starker Motor
Der XL-Vitara ist ausschließlich mit einem 2,7-Liter-Benziner zu haben. Damit ist der Offroader stark motorisiert: Der V-Sechszylinder leistet 173 PS, die der Motor bereits von unten heraus recht flott auf die Piste schickt. Dabei arbeitet das Aggregat im Leerlauf angenehm leise und wird auch beim Hochdrehen nicht auffällig laut.
Vier-Stufen-Automatik
Der XL-7 kann optional mit einer Vier-Stufen-Automatik ausgerüstet werden. Die vierte Stufe fungiert als Overdrive: Wird der Overdrive per Knopfdruck deaktiviert, schaltet das Getriebe aus Stufe drei nicht in Stufe vier hoch. Sinnvoll ist das vor allem auf kurvigen Bergstecken: Die Leistung wird gleichmäßiger abgegeben, da das Getriebe nicht so oft zwischen den Stufen wechselt.
Antrieb von zwei oder vier Rädern
Bei Suzuki heißt der Allrad-Antrieb Fourgrip. Auf Asphalt rollt der Geländewagen mit Hinterradantrieb. Bis zu einer Geschwindigkeit von 100 km/h kann mit einem zusätzlichen Schalthebel der Vierradantrieb aktiviert werden. Das klappt ohne viel Mühe. Fürs Gelände gibt es eine am selben Hebel zuschaltbare Untersetzung. Sie einzulegen funktioniert nur, wenn der Wagen steht und erfordert dann ein wenig Fingerspitzengefühl.
Fahrwerk wie beim Geländewagen
Das Fahrwerk des XL-7 verhält sich wie bei einem typischen Geländewagen: Leicht schaukelig in der Kurve, nickend beim Bremsen. Der Groß-Suzuki ist komfortabel gefedert und schluckt kleinere Bodenunebenheiten mühelos. Die Lenkung ist leichtgängig, aber ein wenig indirekt. Nur Gutes gibt es
über die Bremsen zu sagen: Sie packen kräftig und entschlossen zu.
In schnell gefahrenen Kurven verhält sich der XL-7 gutmütig und vermittelt selbst mit Hinterrad-Antrieb ein sicheres Gefühl vorausgesetzt, die Straße ist trocken. Auf rutschigem Untergrund sollte man lieber den Allradantrieb zuschalten. Dann schiebt der große Wagen beim Ausbrechen über die Vorderräder. Ein elektronisches Stabilitätsprogramm wird nicht angeboten.
170 km/h Spitze
Für eine stärkere Beschleunigung oder Bergauffahrten gibt es einen Power-Knopf: Wird er gedrückt, dreht das Getriebe die Fahrstufen höher aus. Die Höchstgeschwindigkeit erreicht der XXL-Suzuki laut Werksangabe bei 170 km/h. In unserem Test zeigte der Tacho immerhin 190 km/h. Auf dem Weg dahin dauert es 10,5 Sekunden bis zur 100er Marke, ab etwa 130 km/h lässt der Beschleunigungswillen spürbar nach.
Ab 24.750 Euro
Der Grundpreis des größten aller Suzukis liegt bei 24.750 Euro. Er ist relativ komplett ausgestattet: Sogar die Klimaanlage und der Metallic-Lack sind dabei. In der Comfort-Ausstattung (770 Euro Aufpreis) gibts zusätzlich die Sitzheizungen für die Vordersitze, den Tempomat und die Alufelgen enthalten. Das Automatik-Getriebe kostet einen Aufpreis von 1.530 Euro.
Damit ist der XL-7 eines der preiswertesten Autos in seiner Klasse: Der Mazda Tribute 3.0 Exclusive ist 2.000 Euro teurer, der Ford Maverick 3.0 Limited schlägt mit etwa 5.000 Euro mehr zu Buche.
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| Diesel | Benzin | Super | Super+ | |
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| Durchschnittspreis | 1.116 | 1.141 | 1.142 | 1.227 |
| Günstigster Preis | 1.081 | 1.106 | 1.106 | 1.162 |