Fünftürer Forfour im ersten Test
Donnerstag Januar 13
Sportlichkeit, Agilität und ein Schuss Frechheit charakterisieren den Smart Forfour bereits in der Basisvariante und machen ihn zu einem kompakten Fünftürer, der wie die kleineren Smart-Modelle unkonventionell auftritt.
Beim Forfour muss man im Vergleich zu
VW Polo oder Fiat Punto allerdings einen ähnlichen Lifestyle-Aufschlag zahlen wie für den Mini. Wie bei dem Kurzen von
BMW erhält man beim Forfour aber auch eine reichhaltige Ausstattung und nicht nur viel Platz vorn, sondern auch hinten.
Für den neuen Smart sprechen das gute und variable Raumangebot, das für einen Fronttriebler perfekte Handling, die jugendlich frische Gestaltung, die kräftigen und drehfreudigen Motoren, der kleine Wendekreis und der hohe Fahrkomfort. Erfreulich sind auch die direkte Lenkung und die knackige Schaltung.
Zu bemängeln sind lediglich die niedrige Dachhöhe hinten und der etwas zu geringe Seitenhalt der Frontsitze.
Wir empfehlen den kleinen Dreizylinder-Motor mit 75 PS und dem knackigen Schaltgetriebe. Der muss sich hinter den stärkeren Maschinen nicht verstecken und bietet für relativ wenig Geld viel Fahrspaß.
Was den Entwicklern von Smart außerdem gelungen ist: Auch der Forfour bietet das unkonventionelle Smart-Feeling. Damit kann man einmal mehr dokumentieren, dass man andere Werte hat als andere.
(ph)
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