Schicker Auftritt
Mit seinem modernen italienischen Anzug sieht der Lacetti schick aus. Die Frontpartie wirkt dynamisch und soll mit ihrem sympathischen Scheinwerfer-Lächeln besonders die Damenwelt ansprechen. Durch das Fließheck wird der neue Daewoo auch von hinten eine kecke Erscheinung.
Cockpit: Unterschied zum Nubira
Der Innenraum macht einen qualitativ hochwertigen Eindruck. Die verwendeten Materialien sind ordentlich verarbeitet. Das Lenkrad und der Schalthebelknauf wurden in Leder gekleidet. Das Design des Cockpits ähnelt zwar dem des Nubira, wurde aber in Details verändert.
Runde Luftdüsen
Auffällig sind vier runde Luftdüsen und die Anzeige für Uhr und Thermometer in einer Hutze auf dem Armaturenträger. Die hat der Nubira nicht. Das Metallic-Design an den Türen und der Mittelkonsole verleiht dem Interieur einen sportlichen Touch und harmoniert mit den verschiedenen Grautönen.
Höhenverstellbarer Fahrersitz
Die Sitze sind bequem, könnten aber etwas mehr Seitenhalt bieten. Der Fahrersitz lässt sich auch in der Höhe verstellen. Beide Vordersessel verfügen über mechanische Lendenwirbelstützen.
Fast komplette Ausstattung
Die CDX-Ausstattung, die ausschließlich mit dem 1,8-Liter-Motor kombiniert wird, lässt kaum Wünsche offen: Es gibt eine Klimaautomatik, ein am Lenkrad bedienbares Radio mit CD-Wechsler und acht Lautsprechern sowie einen Regensensor für die Scheibenwischer.
Drei Benzin-Motoren
Der neue Lacetti wird mit drei Benzin-Motorisierungen angeboten. Der Einstiegsmotor holt 95 PS aus 1,4 Litern Hubraum. Die mittlere Motorisierung hat 1,6 Liter Hubraum und leistet 109 PS.
Top-Motor: 9,5 Sekunden auf Hundert
Das von uns getestete 1,8-Liter-Aggregat powert mit immerhin 122 PS. Mit diesem Motor ist man im Lacetti vom Start weg recht sportlich unterwegs. In 9,5 Sekunden beschleunigt er auf Tempo hundert. Die Maschine ermöglicht eine Spitze von 194 km/h und nimmt sich laut Hersteller 7,5 Liter aus dem Tank. Die knackige Schaltung leistet ihren Teil für einen spritzigen Fahrstil. Der Lacetti mit dem 1,8-Liter-Motor ist auf Wunsch auch mit einer Vierstufen-Automatik lieferbar.
Kein ESP
Die geschwindigkeitsabhängige Servolenkung ist leichtgängig und arbeitet präzise. Wer im Lacetti um die Kurven zirkelt, wird das straffe, aber nicht unkomfortable Fahrwerk zu schätzen lernen. Ein elektronisches Stabilitätsprogramm wird für den Kompakt-Daewoo nicht angeboten, dafür ist eine Traktionskontrolle im CDX serienmäßig. Dennoch fühlt man sich auch in Straßenbiegungen sicher aufgehoben.
Ab 13.550 Euro
Der Lacetti kostet ab 13.550 Euro. Dafür bekommt man den 1,4-Liter-Motor und die SE-Austattung. Sie umfasst unter anderem eine Zentralverriegelung, einen höhenverstellbaren Fahrersitz, elektrische Fensterheber vorn, ein in der Höhe justierbares Lenkrad und ein RDS-Kassettenradio mit vier Lautsprechern. Die stärkeren Motoren sind an umfangreichere Ausstattungen gekoppelt. Die genauen Angaben entnehmen Sie bitte unserer Preisliste.
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