Wie aus einem Guss
Da dem Neuen außerdem die Falten glatt gezogen wurden, erscheint die Optik mehr wie aus einem Guss. In der Breite ist der Universal-Kombi kaum merklich um 2,5 Zentimeter gewachsen. Auffällig sind die großen Nebelscheinwerfer, aber die sind bei starken Subaru ein vertrauter Anblick.
Cockpit richtig schick
Richtig schick geworden ist das Cockpit. Matt glänzender Aluminium-Look an der Mittelkonsole harmoniert mit dezenten Holzapplikationen am Automatikhebel und den Kanten der Konsole. In der Mitte dominiert der Touchscreen-Monitor des serienmäßigen Navigationssystems. Trotz einer Fülle an Komfort-Extras, zu denen die Klimaautomatik, das CD-Radio und der Tempomat gehören, wirkt der Arbeitsplatz des Fahrers nicht überladen.
Leichte Umwandlung zum Transporteur
Angenehm zu lösen ist die Umgestaltung des Innenraumes: Wer allein oder zu zweit fährt und mehr Platz braucht, kann die Rückenlehnen der Fondbank umlegen. Das passiert kinderleicht mit einem Handgriff. Damit vergrößert sich der Stauraum von 459 auf 1.628 Liter. Prima: Es entsteht eine nahezu ebene Ladefläche.
Satte 245 PS
Das eigentlich Spannende an diesem Auto ist der Sechszylinder-Boxer, der nach dem Training nun gestärkt in den Ring schreitet: 245 PS kämpfen sich aus drei Litern Hubraum. Das tun sie nicht besonders lautstark: Im unteren Drehzahlbereich ist die Geräuschentwicklung des Motors eher dezent, um dann zu einem kräftigen, aber nicht aufdringlichen Klang anzuwachsen. Übrigens: Außer im Subaru dürften nur in den Porsche-Flitzern 911 und Boxster sechszylindrige Boxer-Motoren zum Einsatz kommen.
8,5 Sekunden auf hundert
Dafür ist aber die Kraftentwicklung beachtlich: Druckvoll zieht der Boxer aus dem Drehzahl-Keller nach oben, um dort, richtig auf Touren gekommen, die Gegner auf die Matte zu schicken. Ab 4.000 Umdrehungen ist die Kraft nachhaltig zur Stelle, bei 4.200 Touren ist das maximale Drehmoment von 297 Newtonmetern erreicht. Die Leistung ermöglicht einen Sprint von 8,5 Sekunden auf die magische Zahl Hundert und eine Spitzengeschwindigkeit von 224 km/h.
Sportmodus für ambitionierte Fahrer
Beim Vorwärtsdrängen ist es nicht nur die leichtgängige, geschwindigkeitsabhängige Lenkung, die Spaß am Outback-Fahren verursacht, sondern auch die weich schaltende Fünfstufen-Automatik. Die Schaltung arbeitet adaptiv und passt sich dem Fahrstil an. Wer richtig auf die Piste will, hat einen Sportmodus zur Verfügung oder kann auch in einer zweiten Gasse sequenziell mit der Hand schalten.
Allrad sicher auf der Straße
In Kurven zeigt das Fahrwerk ein Verhalten, das dem Kompromiss aus Sportlichkeit und Komfort geschuldet ist. Es könnte einen Deut straffer ein. Dennoch liegt der Outback dank seinem permanenten Allradantrieb sicher auf dem Asphalt. Im Notfall greift die Fahrdynamik-Regelung VDC ein. Im Alltag erweist sich der Unterbau als ausreichend gut gefedert.
Mit 42.830 Euro komplett ausgestattet
Der Hersteller gibt den Durchschnittsverbrauch mit 9,8 Litern an. Das klingt viel. Aber immerhin wird der Sprit auch in exakt drei Litern Hubraum verbrannt. Und damit kommen wir zu einem zweiten relativ hohen Wert: dem Preis. Er beträgt 42.830 Euro. Dafür sind allerdings alle derzeit üblichen teuren Extras wie Navigationssystem, Lederausstattung, Tempomat und sechsfach CD-Wechsler ab Werk an Bord. Sogar der bei anderen kompletten Auto-Offerten optionale Metallic-Lack und das Schiebedach sind dabei.
Teilen Sie Ihr wissen
ADAC - Staumeldungen: