Schicker Innenraum
Das Platzangebot vorn ist gut. Selbst in der Basisversion sind die Sessel recht ordentlich, speziell in der Privilegé-Version wegen der netten Stoff-Leder-Materialien richtig schön. Die Oberschenkelauflage könnte für große Leute einige Zentimeter länger sein. Die Rückenlehne gibt einen guten Seitenhalt.
Das Platzangebot hinten ist reichlich. Der mittlere Sitz ist jedoch etwas schmal ausgefallen. Reist man zu viert, kann man ihn entfernen. Dann können die Außensitze ein Stück in die Mitte und um zehn Zentimeter nach hinten geschoben werden. So ergibt sich ein fürstliches Raumangebot.
Der Innenraum ist durch eine Vielzahl praktischer Details geprägt. Dazu zählen Staufächer im doppelten Fahrzeugboden sowie Schubfächer unter den Vordersitzen und den äußeren Rücksitzen. Mit 91 Litern Stauvolumen im Interieur verfügt der neue Scénic über mehr Ablagemöglichkeiten als vergleichbare Fahrzeuge.
Praktisch ist eine neuartige Box zwischen den Vordersitzen, das Vario-Modul. Der aus zwei Fächern bestehende Container lässt sich auf Schienen um 30 Zentimeter längs verschieben und ist für sämtliche Passagiere leicht zu erreichen. Das Modul kostet zwar 300 Euro, aber wir würden es unbedingt mitbestellen. Es hat nämlich zwei bequeme Armlehnen oben dran.
120 PS starker 1,9-Liter-Diesel
Der 1,9-Liter Dieselmotor des Scénic 1.9 dCi leistet 120 PS. Dank des Turboladers mit variabler Geometrie bietet der Top-Diesel mit 300 Newtonmetern bei 2000 U/min einen besonders guten Durchzug.
Mit nur 5,8 Litern Kraftstoffverbrauch pro 100 Kilometer ist das Triebwerk sparsam. Die Spitzengeschwindigkeit beträgt 188 km/h, der Spurt aus dem Stand auf 100 km/h wird in 12,1 Sekunden bewältigt. Die Leistungsentfaltung erfolgt schön von unten heraus vorteilhaft beim Zwischenspurt.
Der große Diesel ist mit einer neuen Sechsgang-Schaltung ausgerüstet. Die Erreichbarkeit der Joystick-Schaltung ist gut, da der Hebel direkt neben dem Lenkrad platziert ist. Die Abstimmung mit dem Motor ist gelungen. Die Gänge lassen sich auf kurzen Wegen einlegen, aber ein wenig Nachdruck ist nötig speziell der sechste will es genau wissen
Komfortables Fahren im Vordergrund
In rasant gefahrenen Kurven ist der Scénic II etwas schaukelig, von einem Kompakt-Van erwartet man es aber nicht anders. Also verlegt man sich aufs ruhige Dahingleiten. Dafür werden die Passagiere vor Stößen aller Art komfortabel in Schutz genommen: der neue Scénic schluckt alles weg egal ob Querfugen, Eisenbahnschienen oder Kopfsteinpflaster.
Die elektrische Servolenkung arbeitet bei niedrigen Geschwindigkeiten leichtgängig. Das Kurven-Handling bei Reisegeschwindigkeiten muss Renault aber noch optimieren: das Auto will mit Nachdruck in die Kurve gelenkt werden, die Rückstellkräfte sind etwas zu hoch.
Günstige Preise
Schon in der Basisausstattung ist der neue Scénic umfangreich ausgestattet. Da auch die passive und aktive Sicherheits-Ausstattung des neuen Scénic sehr hoch ist, kann man die Preise für den neuen Renault ab 17800 Euro nur als günstig einstufen.
Richtig nett wird es aber erst ab der Confort-Ausstattung. Die kostet zwar 1500 Euro Aufpreis, bietet aber viele sinnvolle Extras wie eine Klimaanlage und eine nach vorn umlegbare Rücklehne am Beifahrersitz.
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Paris 2006: Renault Twingo
Auch der neue Renault Twingo wurde in Paris der Öffentlichkeit präsentiert. Hier der bunte Clip von Renault. |
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Paris 2006: Renault Nepta
Renault ist mit der Cabrio-Studie Nepta in Paris. Die 420 PS starke Studie wurde in diesem chic in Szene gesetzt. |
| Diesel | Benzin | Super | Super+ | |
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| Durchschnittspreis | 1.116 | 1.141 | 1.142 | 1.227 |
| Günstigster Preis | 1.081 | 1.106 | 1.106 | 1.162 |