Auf Knopfdruck zum Roadster
Aber kommen wir zum eigentlichen, wahrhaft durchdachten" Highlight des Zweisitzers: dem Dach. Wenn die Sonne lacht, lässt sich der kleine Flitzer relativ schnell und komfortabel in einen Roadster verwandeln. Dazu muss zunächst die Handbremse angezogen werden. Dann sind per Handgriff zwei Verriegelungshebel zu lösen. Jetzt noch am Knopf in der Fahrer-Armlehne ziehen den Rest vom Opel-Air übernehmen Elektromotoren und eine Hydraulik innerhalb von knapp 20 Sekunden.
250 Liter Kofferraum bei offenem Dach
Das Blechdach wird Platz sparend in den Kofferraum gefaltet. Dort reduziert es die Platzkapazität zwar um 190 Liter, aber die verbleibenden 250 Liter sind nicht zu verachten. Zudem stehen hinter den Vordersitzen noch 70 Liter Stauraum zur Verfügung. Der Peugeot 206 CC kann zwar im Notfall vier Leute transportieren, fasst aber bei geschlossenem Dach nur 410 Liter Gepäck, bei freiem Blick auf den Himmel gar nur 175 Liter.
Windschott gegen Aufpreis
Ist der TwinTop offen, kommt auch der auffällige, wellenförmige Überrollbügel hinter den Vordersitzen zum Vorschein. Offen gefahren wird es nicht zugig im TwinTop, empfindlichen Naturen sei allerdings das optionale Windschott für 200 Euro Aufpreis empfohlen. Geschlossen lässt sich ein Unterschied zu einem richtigen Coupé nicht feststellen.
Dach mit Heuliez entwickelt
Die Dachkonstruktion wurde übrigens gemeinsam mit den französischen Karosserie-Spezialisten Heuliez entwickelt, von dem auch die Dach-Technik des 206 CC stammt. In Frankreich wird der TwinTop auch montiert: Bis zu 200 Fahrzeuge können pro Tag die Produktionshallen verlassen.
Motor aus dem Corsa GSi
Unser Testwagen war vom 125 PS starken 1,8-Liter-Motor angetrieben, der unter anderem aus dem Corsa GSi bekannt ist. Wer möchte, kann seinen Spaß-Opel aber auch mit einem 1,4-Liter-Twinport-Motor bestücken lassen. Das Aggregat leistet 90 PS und kann mit dem automatisierten Schaltgetriebe Easytronic kombiniert werden.
204 km/h Spitze
Mit der großen Maschine bringt der kleine Rüsselsheimer recht beachtliche Fahrleistungen: Der Sprint von null auf hundert wird in 9,4 Sekunden absolviert, die Höchstgeschwindigkeit ist erst bei 204 km/h erreicht. Dabei soll sich das Aggregat mit durchschnittlich 7,7 Liter Sprit begnügen.
Spitziges Fahrverhalten
Subjektiv vermittelt der Tigra 1.8 ebenfalls einen spritzigen Eindruck: Der Kleine setzt sich agil in Bewegung, verfügt über genügend Leistungsreserven und kann im mittleren Tourenbereich druckvoll gefahren werden. Der Motor wird dabei nicht zu laut. Die Fünfgang-Schaltung funktioniert knackig, dürfte aber gern ein wenig kürzere Wege haben.
Im Frühjahr 2005 kommt ein Sportfahrwerk
Auch beim Fahrwerk stand der Corsa mehr als Pate: Das DSA-Sicherheits-Chassis wurde ebenfalls vom GSi übernommen und neu abgestimmt. Der TwinTop liegt tiefer und hat eine breitere Spur. Der Frischluft-Opel zeigt insgesamt ein recht sportliches Kurvenverhalten, ohne jedoch unkomfortabel hart gefedert zu sein. Schön: Das serienmäßige, nicht abschaltbare Stabilitätsprogramm ESP kümmert sich sicher um die Straßenlage. Ein spezielles Sportfahrwerk soll ab Frühjahr 2005 angeboten werden.
Ab 16.695 Euro
Den neuen Tigra 1.4 gibt es ab 16.695 Euro zu kaufen, der Tigra 1.8 steht ab 17.895 Euro in der Liste. Ab August 2004 soll der Tigra bei den Händlern stehen. Konkurrent Peugeot will ab 16.990 Euro für den 206 CC 1.6 Filou haben. Und nur zur Info: Ein Mercedes SLK 200 schlägt mit 33.524 Euro zu Buche.
Drei Ausstattungen
Den Tigra gibt es in den Ausstattungen Enjoy, Sport und Cosmo, das Topmodell 1.8 Cosmo kostet ab 18.995 Euro. Serienmäßig sind das ABS, das ESP, vier Airbags, die Nebelscheinwerfer, höhenverstellbare Sportsitze, das Sicherheits-Fahrwerk und das Reifenpannenspray an Bord. Zu den Extras gehören die Klimaanlage für 1.100 Euro, der Bordcomputer für 265 Euro und der Tempomat für 290 Euro. Eine Lederausstattung ist für 1.300 Euro zu haben.
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| Diesel | Benzin | Super | Super+ | |
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| Durchschnittspreis | 1.116 | 1.141 | 1.142 | 1.227 |
| Günstigster Preis | 1.081 | 1.106 | 1.106 | 1.162 |