Komfortable Schaltung
Bei der im Sebring eingebauten Viergang-Automatik handelt es sich um ein sequentielles Getriebe. Auf Wunsch darf also auch manuell geschaltet werden. Das funktioniert problemlos. Die Automatik erlaubt ein Anfahren im ersten, zweiten und dritten Gang. Dann beschleunigt der Chrysler bei Bedarf auf über 6.000 U/min, um daraufhin fast unmerklich raufzuschalten. Eine Handschaltung bietet Chrysler für dieses Modell übrigens nicht an.
Ab einer Geschwindigkeit von 24 km/h kann im vierten Gang gefahren werden. Das hilft Spritsparen. Wirklich notwendig ist das allerdings nicht. Unser Testverbrauch lag bei knapp zwölf Litern auf 100 Kilometer. Chrysler gibt einen Schnitt von 10,6 Litern an. Damit bewegt sich der Sebring im klassenüblichen Rahmen und widerstrebt dem Vorurteil, Autos amerikanischer Abstammung wären Schluckspechte.
Ami-Like: Tempomat serienmäßig
In einem anderen Punkt wird der Sebring seinem Ursprung jedoch gerecht: Er besitzt wie wohl fast jedes Auto aus den Staaten einen Tempomat. Die Geschwindigkeitsregelung ist wegen des Langstrecken-Charakters des Chryslers schon fast ein Muss. Probiers mal mit Gemütlichkeit ...
Tourer durch und durch
Der Chrysler Sebring ist ganz klar auf nervenschonende lange Autofahrten ausgelegt. Er liegt ruhig auf der Straße und bügelt Unebenheiten weg. Nur bei ruckartigen Lenkbewegungen wirkt das Fahrwerk leicht schwammig und schaukelig.
Satter Sound im Innenraum
Ein beeindruckendes Detail im Innenraum ist die Soundanlage. Satte Beats und kräftige Bässe verwandeln das Auto in einen Konzertsaal. Auch die in Chromringe gefassten Instrumente gefallen uns gut. Der Rest des Cockpits ist eher schlicht, aber keinesfalls billig gehalten. Dafür sorgen in erster Linie die Wurzelholz-Applikationen.
Die sechsstufige Sitzheizung sorgt für ein wohliges Gefühl auf den grauen Ledersitzen. Die lassen sich standesgemäß elektrisch verstellen und sind sehr bequem. Im Gegensatz zur Konkurrenz ist die Lederausstattung samt Sitzheizung im Sebring Serie. Ebenso die Klimaanlage, der Tempomat und das CD-Radio-Soundsystem. Die weiteren Ausstattungsmerkmale entnehmen Sie bitte dem Datenblatt.
Verwirren Sie Ihren Nachbarn
Heimleuchten will Chrysler seinen Sebring-Kunden und hat daher eine 90-Sekunden-Abschaltautomatik für die Scheinwerfer eingebaut. Wer das nicht weiß, steht nachts verdutzt vor seinem Auto und grübelt. Hat man sich erst mal daran gewöhnt, sind es die Nachbarn, die grübeln und Alarm schlagen, weil das Licht noch brennt.
Die Sicherheitsausstattung ist umfangreich, aber nicht komplett. Doch bis auf das fehlende ESP gibt es hier keine Beanstandungen: Fahrer- und Beifahrerairbag, Antiblockiersystem ABS-Plus, Seitenaufprallschutz sowie Windowbags sind serienmäßig.
Keine Angst vorm Kofferraum
Der Kracher allerdings befindet sich im 453 Liter großen Kofferraum: Sollte sich jemand mal hier einsperren oder gar einsperren lassen, ist die Befreiung dank innenliegender Notentriegelung kein Problem. Doch derart rüde Gangstermethoden sind hierzulande glücklicherweise eher selten.
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NAIAS Detroit 2007: Chrysler Special
Sehen Sie das erste Mal unseren Rundgang über den Chrysler Stand |
| Diesel | Benzin | Super | Super+ | |
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| Durchschnittspreis | 1.114 | 1.183 | 1.183 | 1.264 |
| Günstigster Preis | 1.089 | 1.129 | 1.129 | 1.216 |