Land Rover Freelander: Kreuzung aus Edelmann und Arbeiter

Schon der Name Land Rover zaubert Bilder vors geistige Auge: Viele kennen den kantigen Defender, der in fast jedem Tierfilm aus dem afrikanischen Busch mitspielen darf. Und fast genauso bekannt ist der Range Rover, der nun wiederum in keinem Zelluloid-Streifen über reiche und schöne Stallbesitzer fehlt.

Als der neue Freelander auf den Markt kam, gab es dazu einen Werbespot. Von Montag bis Freitag fuhr der Land Rover artig seinen Weg über das Asphaltband der Straße. Am Samstag und Sonntag aber durfte er im Dreck wühlen und sich so richtig einsauen. Frisch gewaschen legte er Montag wieder seinen Weg ins Büro zurück....

Obwohl Werbung nicht immer den Kern eines Produkts trifft, hat sie es bei diesem Land Rover geschafft. Der Offroader ist eine gelungene Mischung aus schickem Alltagsauto und kräftiger Wühlmaus. Er verfügt nicht nur über genügend Leistung, sondern zugleich über ein kompromissbereites Fahrwerk.

Voll tauglich
Im Geländeeinsatz ist der Freelander als "voll tauglich“ einzustufen. So schützt beispielsweise ein spezielles Blech den Unterboden an der Frontpartie. Das Automatikgetriebe unterstützt außerdem den freien Willen: Es ist gut auf die Leistung abgestimmt, über das Gaspedal lässt sich die Kraft gut dosieren.

Den Gesamtverbrauch gibt der Hersteller mit 12,4 Litern Super an. Bei unserem Test kamen wir mit 13,3 Litern nur um einen knappen Liter über diesen Wert.

Mit einem Preis von 29.295 Euro muss sich der Freelander V6 Station Wagon nicht hinter den Büschen verstecken. Ein Mazda Tribute Exclusive 3.0 kostet 28.490 Euro. Für einen fünftürigen Ford Maverick 3.0 legt man schon ab 30.675 Euro hin.

Donnerstag Januar 13