Taufrisch und außerordentlich talentiert: Mercedes-Benz E-Klasse T-Modell

Taufrisch und außerordentlich talentiert: Mercedes-Benz E-Klasse T-Modell
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Marseille, 14. März 2003 – Mein Freund Axel ist Ingenieur bei Mercedes. Nicht nur, dass er Pkw-Modelle mitkonstruiert, er besitzt sogar privat einen Sternträger. Sein 250 TD T-Modell Baujahr 1988 leistet ihm bereits seit geraumer Zeit treue Dienste. Und obwohl der Kombi in die Jahre gekommen ist, sieht Axel weiterhin keinen Trennungsgrund. Praktisch, robust und komfortabel – das sind Eigenschaften, die selbst nach 15 Dienstjahren Gültigkeit haben.

Störend findet Axel eigentlich nur den lauten und behäbigen Antrieb und die vielen Visitenkarten von Gebrauchtwagenhändlern unterm Scheibenwischer. Sie wollen ihn ständig zum Verkauf motivieren. Ja, ältere T-Modelle sind heiß begehrt und erzielen auf dem Gebrauchtwagenmarkt erstaunlich hohe Preise.

Diese Begehrlichkeit verwundert kaum, verkörperte doch jedes T-Modell immer auch einen Meilenstein im Segment nutzenorientierter Komfort-Kombis. Diese Tradition führt die schwäbische Marke nun fort.

Der jüngste Höhepunkt ist die am 22. März 2003 in Deutschland erscheinende Kombi-Version der neuen E-Klasse. Die bisherigen Vorzüge dieser Baureihe wurden noch stärker hervorgehoben, Schwächen ausgetrieben. Was Mercedes präsentiert, ist eine perfekt gelungene Kombi-Ästhetik mit nie gekannter Praktikabilität und Sportlichkeit.

Wir waren mit dem neuen E-Klasse T-Modell auf Traumstraßen in der Umgebung von Marseille bereits für Sie unterwegs.

T wie traumhaft schön
Der erste Anblick sorgt für wohliges Kribbeln im Bauch: Heck- und Seitenansicht lösen beim Betrachter ganz einfach ein Hochgefühl aus. Lange blickt man verzückt im Straßenverkehr dem Lastesel und seinem wohlproportionierten Hinterteil hinterher. Tja, die Mercedes-Designer geben sich einfach keine Blöße mehr. Worte wie „klobig“ oder „unförmig“ mussten sich zwangsweise aus dem Kritiker-Vokabular verabschieden. Nie war ein Mercedes-Kombi schöner, eleganter und sportlicher.

Innen hat man sich ebenfalls Mühe gegeben. Das edle Interieur steht dem der bereits vielfach gelobten Limousine in nichts nach. Für die Fahrgäste wurde das Raumangebot leicht erweitert.

Das dicke Ende
Besonders eindrucksvoll ist das große Gepäckabteil. Der gegenwärtige Trend hin zu formschönen Kombis geht ja oft zu Lasten der Nutzbarkeit. Das heruntergezogene Heck mit der coupéhaften Linie erlaubt beim neuen T-Modell trotzdem ein dachhohes Ladevolumen von 1.950 Litern. Das sind zwar 25 Liter weniger als beim Vorgänger. Aber immer noch mehr als bei der Konkurrenz. Und außerdem ist das Gepäckabteil in Normalkonfiguration von 600 auf 690 Liter angewachsen.

Clever kombiniert
Man hat sich bei Mercedes überdies viele Gedanken zur besseren Nutzbarkeit gemacht. Viel Gehirnschmalz steckt in der Konzeption und Gestaltung des Laderaums. Jenseits der traditionellen Transporttalente eines Kombis bietet das T-Modell zahlreiche, clevere Lösungen.

Wenig überraschend, dass sich Mercedes einige davon teuer bezahlen lässt. In die Kategorie kostspieliger Komfort-Funktionen gehört beispielsweise die Option einer sich auf Knopfdruck elektro-hydraulisch öffnenden und schließenden Heckklappe. Diese Sonderausstattung schlägt mit 574 Euro zu Buche. Für 905 Euro kann man außerdem einen hydraulisch ausfahrbaren Gepäckboden ordern. Er fährt um bis zu 40 Zentimeter aus und erleichtert so das Einladen schwerer Gegenstände. Das sind nette Funktionen, die ihren Show-Effekt nicht verfehlen. Haben muss man sie jedoch nicht – vor allem bei diesen Preisen.

Vieles bereits Serie
Bereits serienmäßig und wirklich praktisch ist der hochklappbare Laderaumboden. Eine Gasdruckfeder hält ihn oben. Darunter befindet sich auf Wunsch eine Kunststoffwanne mit abgeteilten Fächern. Das Stauvolumen beträgt immerhin 120 Liter, der Aufpreis lediglich 87 Euro. Statt des Reserverades gibt es im T-Modell übrigens ein Reifendichtmittel.

Pfiffig auch die serienmäßige Funktion, die Heckklappe in jeder beliebigen Position im oberen Drittel stoppen zu können. In Garagen mit geringer Deckenhöhe kann dies mögliche Lackschäden verhindern. Ebenfalls ohne Aufpreis bewegt sich die Laderaumabdeckung beim Öffnen automatisch nach oben und beim Schließen wieder in die Ausgangsstellung.

Laderaumlänge von 3,20 Metern
Die hintere Sitzbank lässt sich zudem sehr leicht asymmetrisch umlegen. Anders als bisher klappen die Kopfstützen dabei automatisch weg und müssen nicht mehr umständlich herausgenommen werden. Einfach lässt sich auch die Sitzfläche nach vorne klappen. So entsteht eine 1,84 mal 1,10 Meter große, ebene Ladefläche. Wenn dann noch die Sitzkissen ausgebaut werden, erreicht der Laderaum eine betttaugliche Länge von zwei Metern.

Das ist aber längst nicht alles: Für 290 Euro Aufpreis gibt es einen nach vorne umklappbaren Beifahrersitz. So entsteht eine durchgehende Ladefläche von sensationellen 3,20 Metern.

Schließlich gibt es noch für das Gepäckabteil 916 Euro eine Klappbank. Die entgegen der Fahrtrichtung montierte Sitzreihe bietet Platz für zwei Kinder. Ein Skisack für drei Paar Skier kostet 209 Euro.

Kein Chaos dank Fixkit
Ein besonders nützliches und neues Extra ist das so genannte Fixkit. Der Flexibilität zur Befestigung kleinerer und größerer Transportgegenstände sind damit kaum Grenzen gesetzt. Mit 226 Euro erscheint es im Vergleich zu den teilweise teuren Sonderausstattungen als regelrechtes Schnäppchen. Zwei in den Kofferraumboden eingelassene Aluschienen dienen der Aufnahme einer variabel einsetzbaren Teleskopstange, einem breitem Gurtabroller und vier Verzurrösen. Alle Komponenten wirken hochwertig und funktional. Wen bei sportlicher Fahrweise gelegentlich durchs Auto fliegendes Gepäck nervt, sollte sich unbedingt das Fixkit zulegen.

Lastesel mit Niveau
Die Zuladung von 575 Kilogramm ist für einen Kombi angemessen. Serienmäßig sorgt die integrierte Niveauregulierung der luftgefederten Hinterachse für immer gleichbleibende Federwege. Das wirkt sich auch positiv auf das Fahrverhalten aus: Immerhin lässt sich trotz Mehrgewicht kein entscheidender Unterschied im Vergleich zu den Fahreigenschaften der Limousine feststellen. Trotz der je nach Ausstattung und Motorisierung etwa 1.800 Kilogramm Leergewicht und 4,85 Metern Fahrzeuglänge, lässt sich der große Kombi flink durch Kurven manövrieren – nicht nur agil, auch sehr komfortabel. Das Geräuschniveau bleibt in allen Situationen erfreulich niedrig.

Je nach Wunsch kann der Kunde unterschiedliche Fahrwerksabstimmungen ordern. Dem gemütlichen Fahrer reicht das Standardfahrwerk der Ausstattungsvarianten Classic und Elegance. Wer es sportlicher mag, kann für 487 Euro das härtere Sportfahrwerk ordern. Für 1.148 Euro gibt es außerdem die Luftfederung Airmatic DC. Hier passt sich die Federrate automatisch der Fahrweise an.

Attraktive Neuheiten
Neben den zahlreichen Verbesserungen des Gepäckabteils hat das T-Modell noch ein paar weitere Neuheiten zu bieten: Eine Premiere feiert das aktive Kurvenlicht. Es sorgt für eine deutlich verbesserte Fahrbahnausleuchtung und damit für mehr Sicherheit bei Nachtfahrten.

Toll ist auch die neue, hochwertige Surround-Audioanlage der Firma Harman-Kardon. Sie bietet ein hörenswertes Raumklang-Erlebnis.

Das Anzeige- und Bediensystem Comand APS ist außerdem ab sofort mit zwei DVD-Laufwerken ausgestattet. Somit muss man sich nicht mehr zwischen DVD-Navigation und Audio-CD entscheiden, sondern kann beides parallel nutzen.

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