Sieben auf einen Streich
Dass der Space Wagon seinen Namen nicht zu unrecht trägt, zeigt sich nach dem Öffnen der Türen: Hier ist wirklich jede Menge Raum vorhanden. In drei Reihen können beim Zweiliter-Einstiegsmodell bis zu sieben Sitze untergebracht werden.
Vorteilhaft: Da der Schalthebel in der Armaturentafel zu finden ist, gibt es zwischen der ersten und der zweiten Reihe eine Art Durchgang. Insgesamt sind die Sitzreihen recht variabel zu handhaben. Die mittlere Reihe lässt sich in Längsrichtung verschieben. Die zwei Lehnen können einzeln und waagerecht nach vorn oder hinten geklappt werden. Bei Bedarf lässt sich sowohl die zweite Reihe als auch die beiden hintersten Sitze komplett herausnehmen. Dazu benötigt man zwar etwas Kraft, erreicht aber ein Raumvolumen bis zu 1.930 Liter.
Überblick vom Fahrerthron
Wer auf dem Fahrerthron Platz nehmen darf, wird sich über einen erhabenen Überblick aufs Verkehrsgeschehen freuen. Der Space Wagon lässt sich von hier aus gut regieren. Die Sitze haben eine kurze Oberschenkelauflage, sind aber trotzdem bequem. In Kurven bietet sie ausreichenden Seitenhalt.
Schalthebel prima erreichbar
Alle Bedienelemente sind gut zu erreichen, und übersichtlich angeordnet. Das zentrale Display, das neben dem Radiosender auch die Informationen des optionalen Navigationssystems anzeigt, würde man sich ein bisschen größer und entspiegelt wünschen. Durch seinen etwas ungewohnten Platz in der Armaturentafel sitzt der Schalthebel weit oben und lässt sich dadurch prima erreichen. Für Kleinigkeiten gibt es genügend Ablagemöglichkeiten.
Ausreichende Motorisierung
Der Einsteiger-Benziner ist ein Zweiliter mit der modernen Einspritztechnik Multi Point Injection (MPI). Diese Maschine wird von Mitsubishi bereits im Galant eingesetzt. Das Aggregat ist beim Beschleunigen und in höheren Drehzahlen nicht besonders leise. Von der Leistungsentwicklung her kann der Vierzylinder bedenkenlos als ausreichende Motorisierung für den Siebensitzer empfohlen werden.
Der Zweiliter gibt sich drehfreudig und auch bei nierigen Touren recht munter. Der fünfte Gang fällt durch seine Elastizität bei niedrigen Drehzahlen positiv auf, verliert aber auf der Autobahn ab etwa 150 Stundenkilometern etwas an Durchzugskraft.
Zwölf Sekunden auf Hundert
Zwölf Sekunden braucht der Space Wagon auf Hundert, die Höchstgeschwindigkeit gibt Mitsubishi mit 180 km/h an. Bei unserem Test hat der Tachometer 190 Stundenkilometer angezeigt. Der Durchschnittsverbrauch liegt laut Hersteller bei 9,5 Litern Superbenzin.
Das Fahrwerk ist angenehm gefedert und wird auch bei rasanter Fahrweise in engen Kurven nicht unsicher. Die verhältnismäßig direkte Servolenkung tut ein Übriges für das Gefühl, eine wesentlich kleinere Limousine zu fahren.
Seitenairbags vorn serienmäßig
In punkto Sicherheitsausstattung hat der Space Wagon eine Menge auf der Haben-Seite: Neben Fahrer- und Beifahrairbag sind die Seitenairbags vorn serienmäßig. Außerdem ab Werk gibt es das Anti-Blockiersystem und den Seitenaufprallschutz.
|
|
|
Mitsubishi bei der Rallye Dakar 2007
Mitsubishi gewinnt mit Stephane Peterhansel und Jean-Paul Cottret die Rallye Dakar 2007 |
|
Paris 2006: Interview Thomas Kursch (Mitsubishi)
Thomas Kursch, Geschäftsführer Mitsubishi Deutschland, beschreibt in diesem Interview die Zielsetzungen von Mitsubishi in Bezug auf den neuen und gerade präsentierten Mitsubishi Outlander. |
| Diesel | Benzin | Super | Super+ | |
|---|---|---|---|---|
| Durchschnittspreis | 1.116 | 1.141 | 1.142 | 1.227 |
| Günstigster Preis | 1.081 | 1.106 | 1.106 | 1.162 |