Neue Polster, neuer Instrumenten-Look
Geputzt präsentiert sich die gute Stube: Es gibt nicht nur frischere Polsterstoffe für die Sitze, sondern auch eine um 25 Millimeter verlängerte Oberschenkelauflage. Die Instrumente wirken in ihrer neuen Zweifarbigkeit modischer. Der Tacho geht neuerdings bis 200 km/h.
Dirigiert wird der neue Terrano mit Hilfe des nun lederummantelten Vierspeichenlenkrades. Unverständlich: Der Bediensatellit fürs Radio sieht immer noch wie vom Zubehörhandel nachgerüstet aus. Das hätten die Nissan-Designer bei dieser Gelegenheit verbessern können.
Fünftürer ist Siebensitzer
Der Terrano Outdoor lässt sich übrigens mittels dritter Sitzreihe in einen Siebensitzer verwandeln. Die dritte Sitzbank kann platzsparend zusammengeklappt werden.
Starker und typischer Diesel
Der Dreiliter-Turbodiesel ist ein Antrieb vom alten Schlag: Urig brummelnd springt er an und singt sein Lied vom lustig nagelnden Zimmermann. Mit dem typischen Diesel-Wimmern geht es die Drehzahlkurve hoch. Bereits vom Start weg entwickelt die Maschine eine enorme Kraft. Bei der Version mit Schaltgetriebe beträgt das maximale Drehmoment 304 Newtonmeter. Es liegt bereits bei 1.600 Umdrehungen an.
Seine Höchstleistung von 154 PS erreicht der Selbstzünder bei 3.600 Umdrehungen. Insgesamt erweist sich der Vierzylinder als agiles Aggregat, das vor allem elastisch reagieren kann. Der fast zwei Tonnen schwere Fünftürer erreicht in 13,5 Sekunden die Hundert. Die Höchstgeschwindigkeit wird mit 170 km/h angegeben.
Schaltung sensibel
Die fünf Vorwärtsgänge werden über einen langen Schaltstock gewechselt. Daneben befindet sich ein kürzerer Hebel, an dem man vom Hinterrad- zum Allradantrieb schalten kann.
Das Getriebe erweist sich als sensibel: Bevor man das richtige Händchen für eine elegante Zahnradverschiebung entwickelt hat, gibt es sich hakelig. Der Spruch: Ein starkes Auto verlangt eine starke Hand trifft in dem Fall nicht zu.
Fahrwerk für Gelände ausgelegt
Als exakt und leichtgängig erweist sich die Lenkung. Nach der ersten S-Kurve wird allerdings klar, dass das Fahrwerk vorwiegend für den Einsatz im Gelände ausgelegt ist. Schnelle Lenkbewegungen quittiert die Karosserie mit einer unangenehmen Seitenneigung. Ohne Allrad sollte man ohnehin vorsichtiger mit Straßenbiegungen umgehen, da das Hinterteil zum Ausbrechen neigt.
Während der Untersatz auf der Straße bei forcierter Fahrt ein eher schwammiges Gefühl vermittelt, erweist sich der Terrano auf unbefestigten Wegen als gut gefedert.
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| Diesel | Benzin | Super | Super+ | |
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| Durchschnittspreis | 1.116 | 1.141 | 1.142 | 1.227 |
| Günstigster Preis | 1.081 | 1.106 | 1.106 | 1.162 |