Richtig pfiffig: Der Opel Meriva ist ein flexibler Verwandlungskünstler 

Richtig pfiffig: Der Opel Meriva ist ein flexibler Verwandlungskünstler 
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Camp de Mar/Mallorca, 21. März 2003 – Für Opel-Chef Carl-Peter Forster sind flexible, vielseitig einsetzbare Autos wie der neue Meriva der frische Trend für die Zukunft. Bereits mit dem Zafira, dem größeren Bruder des Meriva, bewies Opel den richtigen Riecher für die Wünsche der Kunden: Der Zafira steht mit seinem innovativen Innenraumkonzept unangefochten an der Spitze der Van-Verkaufshitparade. 

Nun kommt der Meriva. Er hat mit seinen 4,04 Metern Länge kaum Konkurrenten unter den Minivans. Opel plant, 150.000 Stück pro Jahr an die Käufer zu bringen. Sollte die Nachfrage größer sein, ist der Hersteller in der Lage, die Meriva-Produktion im spanischen Saragossa bis auf 200.000 Einheiten hochzuschrauben. 

Die Chancen für den Erfolg stehen gut: 1,2 Millionen Vans sind im Jahr 2002 von den Höfen der Händler in ganz Europa gerollt. Im Jahr 2007 sollen es, so schätzen die Opel-Experten, bereits 2,3 Millionen sein. Davon werden etwa 800.000 Vans das Meriva-Format haben. „Von diesem Kuchen wird sich der neue Meriva ein stattliches Stück abschneiden“, so Opel-Chef Forster. 

Wie flexibel das vielversprechende kleine Raumwunder wirklich ist, haben wir für Sie ausprobiert. 

Frisches Aussehen: Das neue Opel-Gesicht 
Der Meriva hat das neue Opel-Gesicht: Ein klarer Blick aus großen Scheinwerferaugen, eine breite Chrom-Leiste an der Kühler-Nase und die aktuelle Formensprache mit scharfen Kanten und gewölbten Oberflächen fallen ins Auge. Die kurzen Überhänge lassen bereits von außen das große Platzangebot innen erahnen. 

Bequemer Sitz 
Nehmen wir Platz: Die vorderen Sitze sind straff gepolstert, aber sehr bequem. Sie geizen zudem in Kurven nicht mit Seitenhalt. Der Fahrer kann seine Position dank den serienmäßigen Sitz- und Lenksäulen-Höhenverstellungen optimal einrichten. Der Arbeitsplatz des Meriva-Chauffeurs ist aufgeräumt. Schalter und Knöpfe sind gut zu erreichen. Auch ohne langes Studium der Betriebsanleitung lassen sich nicht nur die Grundfunktionen des Autos, sondern auch die vielen optionalen Extras gut bedienen. 

Die verwendeten Materialien im Interieur wirken hochwertig und sind sauber verarbeitet. Das gibt das Gefühl, in einer großen Limousine zu sitzen. Wer das noch toppen möchte, kann die optionale Lederausstattung wählen. 

Noble Ausstattungsmöglichkeiten 
Auffällig sind weitere Features, die in der Vier-Meter-Klasse noch selten angeboten werden: Zu den noblen Annehmlichkeiten zählen neben dem Navigationssystem eine Klimaautomatik, eine Geschwindigkeitsregelanlage, die Sitzheizung, ein CD-Wechsler, die Radio-Fernbedienung am Lenkrad, ein Parkpilot oder ein DVD-System für den Fondbereich. 

Fullsize-Airbags 
Auch der Sicherheitsfaktor hat bei der Konstruktion eine wesentliche Rolle gespielt: Ab Werk verfügt der Mervia über Fullsize-Front- und Seitenairbags für Fahrer und Beifahrer. Fullsize-Kopfairbags und aktive Kopfstützen für die vorderen Passagiere gibt’s für 380 Euro Aufpreis. Bereits in der Grundausstattung ist Opels Aktivgurtsystem mit fünf Dreipunkt-Sicherheitsgurten, zusätzlichen Gurtkraftbegrenzern und pyrotechnischen Gurtstraffern vorn mit drin. Bei einem schweren Frontalcrash koppeln die Pedale dank Opels patentiertem Pedal-Release-System automatisch aus. Das vermindert das Risiko von schweren Fuß- und Beinverletzungen. 

FlexSpace: Im Handumdrehen wandelbar 
Das Highlight des Meriva ist das fast beispiellose Innenraumkonzept FlexSpace. Es macht den neuen Opel zum variabel einsetzbaren Transporttalent. Wie beim großen Bruder Zafira, den ein ebenso flexibles System bekannt gemacht hat, muss man auch beim Meriva die Sitze nicht ausbauen, wenn man einen Großeinkauf oder einen Single-Urlaub vorhat. 

Platz für fünf 
In der Normalversion ist der Meriva ein Pkw mit Platz für fünf Personen. Aus diesem Fünfsitzer lässt sich dank FlexSpace in Sekundenschnelle ein sehr bequemer Viersitzer zaubern. Das Kernstück des Systems ist die Rückbank: Sie ist im Verhältnis 40:20:40 geteilt. Die Lehne des Mittelsitzes ist 15 Zentimeter schmaler geschnitten als sein Polster. 

Wir haben es ausprobiert: Dieser Sitz lässt sich nach Zug an einem Hebel wirklich kinderleicht zusammenklappen. Die Sitzfläche senkt sich dabei nach unten und die Lehne liegt mit den Polstern der beiden Außenflächen auf gleicher Höhe. 

Jetzt kann man die zwei Außensitze um jeweils 7,5 Zentimeter nach innen rücken. Anschließend ist es möglich, sie an den Radhäusern vorbei um sieben Zentimeter nach hinten zu schieben. Die Folge: Für die Beine gibt’s so viel Platz wie in einem Mittelklasse-Auto. 

Für noch mehr Komfort lassen sich die Lehnen von den üblichen 23 Grad auf eine Neigung von 29 Grad einstellen. 

Viel Raum fürs Gepäck 
Wer statt dessen viel Gepäckraum benötigt, kann die beiden äußeren Sitze um 13 Zentimeter nach vorn schieben und die Lehnen 17 Grad steil stellen. In dieser Variante wächst das Kofferraumvolumen – gemessen bis zur Oberkante der Rücksitzlehnen – von 490 auf 560 Liter. 

Ebene Fläche 
Werden alle drei Sitze flach geklappt, ergibt sich eine geschlossene, nahezu ebene Fläche mit einer Länge von 1,70 Metern. Das bringt außerdem sagenhaft viel Platz: Bis zur Oberkante der Vordersitze entsteht ein Stauraum von 890 Litern, bei dachhoher Beladung passen nun gar 1.410 Liter in den Mervia. 

Selbst ein Surfbrett passt rein 
Mehr geht nicht? Doch. Als Option ist sogar noch die Lehne des Beifahrersitzes umlegbar. Das Ergebnis: Bis zu 2.005 Liter Platz. Sogar ein 2,40 Meter langes Surfbrett passt nun hinein. 

In zweiter Reihe Erste Klasse 
Das Komfortgefühl kann durch den optionalen „Travel Assistant“ getoppt werden. Das ist eine große Box, die in der Zweier-Variante hinten zwischen den Sitzen eingeklinkt wird. Die Box besitzt nicht nur eine verschiebbare Armlehne, sondern zugleich ein großes Staufach sowie Getränkehalter. 

Das als Extra erhältliche TwinAudio-System ermöglicht es den Fondgästen, per Kopfhörer beispielsweise eine CD zu hören, während Fahrer und Beifahrer Radio hören. Benjanmin-Blümchen-geschädigte Eltern werden diese Möglichkeit wohl dankbar annehmen. 

1,8-Liter-Benziner mit 125 PS 
Am sportlichsten lässt sich der Meriva mit dem 1,8-Liter-Benziner mit 125 PS vorantreiben. 11,3 Sekunden braucht das Raum-Talent damit von null auf hundert, 192 km/h Spitze sind drin. Beim Test hat sich der 125-PS-Motor kraftvoll geschlagen, wenngleich ihm auf der Drehzahl-Kellertreppe zunächst etwas die Puste fehlt. Spätestens aber auf dem Weg ins erste Geschoss lässt er den neuen Opel richtig losrennen, ohne dabei die Kraftentwicklung zu laut kundzutun. Beim Spurt zwischendurch überzeugt der Vierzylinder durch willigen Vortrieb. Dabei macht die Fünfgang-Schaltung knackig mit. 

Richtig toll: Das Fahrwerk 
Bei unserem Kurven-Test durch enge Serpentinen auf Mallorca hat der Meriva seine Feuerprobe bestanden. Die geschwindigkeitsabhängige Servolenkung ist direkt und vom Kraftaufwand her gerade richtig. Das Fahrwerk ist ein gelungener Kompromiss aus angenehmen Federungskomfort und überzeugender Kurvenlage. In scharfen Biegungen neigt der Meriva zum leichten Untersteuern. Gut zu wissen: Im Grenzbereich greift das optionale ESP rechtzeitig und diskret ein. Prima: Die Karosserie fällt nicht durch übertriebene Seitenneigungen auf. Beim Bremsen bleibt der neue Opel sicher in der Spur. 

Günstiger Preis 
Ab günstigen 13.995 Euro ist das flexible Auto zu haben. In diesem Preis sind nicht nur das clevere Innenraumkonzept mit drin, sondern auch viele Sicherheitsfeatures wie vier Airbags, das Aktivgurtsystem ABS, ein Bremsassistent und die elektronische Bremskraftverteilung EBV. Unser 1,8-Liter-Benziner kostet ab 15.655 Euro. 

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