Porsche Boxster S: 264 km/h schneller Roadster
Donnerstag Januar 13
Ein überaus sportlicher Sechszylinder-Motor, ein Sportfahrwerk, mit dem der Wagen auf der Straße liegt wie ein Brett, die besten Bremsen, die ein Sportwagen dieser Klasse haben kann und eine direkte Lenkung das sind die wesentlichen Zutaten zum Boxster S.
Wir behaupten, dass sich der Boxster S sportlicher als der teurere Porsche 911 bewegen lässt, weil er leichter und handlicher ist. In Kurven lenkt er williger ein und beschleunigt leichtfüßiger wieder heraus. Wer also einen Porsche um des Fahrens willen und nicht (nur) wegen des Status kaufen will, sollte den Boxster in die engere Wahl ziehen.
Porsche hat mit dem neuen Boxster S ein Auto auf die Beine gestellt, mit dem aktive Fahrer und Fahrerinnen viel Spaß haben werden. Zu kritisieren gibt es wenig: Einige fehlende Zentimeter bei der Sitzverstellung dürften allenfalls Personen mit Gardemaß stören. Und die kursiv gestalteten Ziffern von Tacho und Drehzahlmesser würden wir uns lieber im klassischen Stil wünschen.
Mit dem unauffälligen Facelift und der dezenten Motorleistungs-Kur ist der Boxster S kaum teurer geworden. 49.764 Euro sind allerdings kein Pappenstiel. Ein Mercedes SLK 320 mit einklappbarem Blechdach ist zum Beispiel für 40.774 Euro zu haben, allerdings bringt er auch nicht ganz die Fahrleistungen des Porsche. Da darf der brandneue
BMW Z4 3.0i fast schon als Sonderangebot gelten. Er braucht nur 0,2 Sekunden länger von null auf hundert als der Boxster S, aber ist mit einem Grundpreis von 38.500 Euro über 11.000 Euro billiger.
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