Skoda: Das Flaggschiff Superb mit kleinem Dieselmotor

Mainz, 8. November 2002 – Skoda hat das Motorenangebot für sein Flaggschiff Superb um einen weiteren 1,9-Liter-Diesel aufgestockt. Der 100 PS starke Pumpe-Düse-Selbstzünder ist nun der dritte Diesel für die große Klasse aus Tschechien. Bei Skoda ist das Turboaggregat bereits aus dem Fabia und dem Octavia Combi 4x4 bekannt. 

Wir sind den Superb mit dem neuen Einsteiger-Diesel bereits gefahren. 

Kein Zimmermanns-Nageln
Im Superb erzählt der 1,9-Liter eine leise Geschichte. Nach dem Kaltstart arbeitet der Motor für einen Selbstzünder angenehm ruhig. Das Zimmermanns-Nageln, das sich manche seiner Artgenossen noch nicht abgewöhnt haben, fällt kaum ins Ohr. Weder beim Hochdrehen, noch bei Höchstgeschwindigkeit wird der Turbodiesel unangenehm laut. 

Kräftiger Anzug
Aus dem unteren Drehzahlbereich zieht der 1.9 TDI überraschend kräftig nach oben. Obwohl sich die einzelnen Gänge etwas zäh ausdrehen lassen, ist die Kraft das ganze Drehzahlband über vorhanden. Die Höchstzahl ist bei 4.000 Umdrehungen erreicht. Der Spurt von Null auf Hundert dauert 13,2 Sekunden

Souverän auf der Autobahn
Auf der Autobahn macht der superbe Diesel einen souveränen Eindruck. Zwar sind bei Zwischenspurts im Vierten 100 PS nicht gerade viel. Aber eine Endgeschwindigkeit von fast 190 km/h ist für ein großes Auto mit einem kleinen Motor schon ein beachtlicher Wert. 

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