Toyota Celica TS: Echtes Sportcoupé mit Spaßfaktor

Toyota Celica TS: Echtes Sportcoupé mit Spaßfaktor
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Pegnitz, 6. Dezember 2002 – Genau wie bei "MR2" schlagen die Herzen von Sportwagenfans höher, wenn sie "Celica" hören. Schon in ihren Anfangsjahren waren diese 2+2 Sitzer von Renn-Flair mit scharfer Sportwagen-Optik beseelt. In der aktuellen siebten Generation sind sie richtige Straßenkämpfer geworden. Besonders der 192 PS starke TS ist eine respektable Sportmaschine.

Mit einem leichten Facelift und neuer Technik steht das 2003er Modell in den Startlöchern. Unterm Blechkleid ist unter anderem das elektronische Stabilitätsprogramm VSC mit Traktionskontrolle und Bremsassistent hinzugekommen. 

Wir haben den schnellen Asiaten für Sie über die Piste gejagt. 

Klarer Blick aus Xenon-Augen
Neu beim 2003er TS ist das Xenon-Licht. Es ist übrigens nicht nur für den Celica neu, sondern kommt erstmalig serienmäßig in einem Toyota zum Einsatz. Geputzt werden die Scheinwerfer-Augen von einer Reinigungsanlage.

Außerdem hat der TS eine neue Nase bekommen: Das verchromte Toyota-Logo prangt jetzt über den neuen Lufteinlass auf lackierten Untergrund.

Tiefes Gestühl
Im Pilotensessel fühlt man sich sofort heimisch. Er verspricht einen festen Halt. Die Sitzfläche lässt sich in der Höhe verstellen. Allerdings erscheint Menschen mit kurzem Oberkörper das Gestühl insgesamt ein wenig zu tief. Man kann aber dank der Höhenvariabilität des Lenkrades eine angenehme Sitzposition erreichen.

Das Cockpit wirkt insgesamt ein wenig bieder, aber aufgeräumt. Im Blickfeld dominiert der große Tacho, dessen Nadel ebenso wie die des Drehzahlmesser aus einer senkrechten Position startet. Die Kühlwassertemperatur ist nicht nur an einem digital erzeugten Zeiger abzulesen, sondern wird zudem noch als Gradzahl angegeben. Verspielte Naturen wird`s freuen.

Dieses Kribbeln im Bauch
Mit dem Einstecken des Schlüssels kommt das gewisse Kribbeln. Die Finger der linken Hand schmiegen sich um das ledergenarbte Lenkrad, die der rechten Hand fassen fest das Leder des Schaltknaufs. Die Füße wollen auf den gelochten Alu-Pedalen ihren Tanz vollführen.

Ruck im Rücken
Mit Sportwagen-Sound erwacht der Vierzylinder. Nicht tierisch brüllend, sondern eher forsch fordernd. Dann katapultiert es den TS nach vorn. Der Sound schwillt proportional zum Adrenalinspiegel an. Je höher die Drehzahlmessernadel steigt, desto mehr Fahrspaß gibt der Celica frei. Man scheint die Maschine fast unendlich drehen zu können. Wenn der Zeiger die 6.000 überschritten hat, kommt der magische Punkt: Bei etwa 6.400 Touren gibt es einen spürbaren Ruck nach vorn. Das Spiel geht bis fast 8.000 Umdrehungen.

Aus den Unterlagen geht hervor, dass die 192 Pferdestärken bei 7.800 Umdrehungen komplett aus dem Stall gehetzt werden. Nachdem der Körper festgestellt hat, dass die oberen Drehzahlen die vergnügungsbringendsten sind, zuckt die rechte Hand nur so am Schalthebel, unterstützt vom linken Fuß, der im Stakkato die Kupplung tritt und begleitet vom rechten, der das Gaspedal scheinbar in Grund und Boden stampfen will.

Dabei wird nicht viel Zeit verschwendet: Die exakte Sechsgang-Schaltung verfügt über ebenso kurze Wege wie das Kupplungspedal. 

Stabilitätsprogramm
Das Stabilitätsprogramm VSC hilft in Kurven zwar nicht die Gesetze der Physik zu überwinden, aber doch die Forschheit des Fahrers zu mildern. Kommt der Celica in eine Grenzbereichsituation und droht auszubrechen, gibt die Elektronik zugleich einen piepsenden Warnton von sich. Mit dem VSC sind auch die Traktionskontrolle und ein Bremsassistent im Celica helfend erschienen. Bei einer Vollbremsung unterstützt die Technik den Anhaltevorgang.

Auch von unten raus Kraft
Man kann den Sportwagen übrigens auch sehr moderat fahren. Wenn der sechste Gang eingeknackt wurde, gibt sich der Vierventiler mit variabler Steuerung (VVT-i) leise. Dennoch ist genügend Kraft vorhanden, um ihn selbst bei 60 km/h wieder zu beschleunigen. 

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