Tiefes Gestühl
Im Pilotensessel fühlt man sich sofort heimisch. Er verspricht einen festen Halt. Die Sitzfläche lässt sich in der Höhe verstellen. Allerdings erscheint Menschen mit kurzem Oberkörper das Gestühl insgesamt ein wenig zu tief. Man kann aber dank der Höhenvariabilität des Lenkrades eine angenehme Sitzposition erreichen.
Das Cockpit wirkt insgesamt ein wenig bieder, aber aufgeräumt. Im Blickfeld dominiert der große Tacho, dessen Nadel ebenso wie die des Drehzahlmesser aus einer senkrechten Position startet. Die Kühlwassertemperatur ist nicht nur an einem digital erzeugten Zeiger abzulesen, sondern wird zudem noch als Gradzahl angegeben. Verspielte Naturen wird`s freuen.
Dieses Kribbeln im Bauch
Mit dem Einstecken des Schlüssels kommt das gewisse Kribbeln. Die Finger der linken Hand schmiegen sich um das ledergenarbte Lenkrad, die der rechten Hand fassen fest das Leder des Schaltknaufs. Die Füße wollen auf den gelochten Alu-Pedalen ihren Tanz vollführen.
Ruck im Rücken
Mit Sportwagen-Sound erwacht der Vierzylinder. Nicht tierisch brüllend, sondern eher forsch fordernd. Dann katapultiert es den TS nach vorn. Der Sound schwillt proportional zum Adrenalinspiegel an. Je höher die Drehzahlmessernadel steigt, desto mehr Fahrspaß gibt der Celica frei. Man scheint die Maschine fast unendlich drehen zu können. Wenn der Zeiger die 6.000 überschritten hat, kommt der magische Punkt: Bei etwa 6.400 Touren gibt es einen spürbaren Ruck nach vorn. Das Spiel geht bis fast 8.000 Umdrehungen.
Aus den Unterlagen geht hervor, dass die 192 Pferdestärken bei 7.800 Umdrehungen komplett aus dem Stall gehetzt werden. Nachdem der Körper festgestellt hat, dass die oberen Drehzahlen die vergnügungsbringendsten sind, zuckt die rechte Hand nur so am Schalthebel, unterstützt vom linken Fuß, der im Stakkato die Kupplung tritt und begleitet vom rechten, der das Gaspedal scheinbar in Grund und Boden stampfen will.
Dabei wird nicht viel Zeit verschwendet: Die exakte Sechsgang-Schaltung verfügt über ebenso kurze Wege wie das Kupplungspedal.
Stabilitätsprogramm
Das Stabilitätsprogramm VSC hilft in Kurven zwar nicht die Gesetze der Physik zu überwinden, aber doch die Forschheit des Fahrers zu mildern. Kommt der Celica in eine Grenzbereichsituation und droht auszubrechen, gibt die Elektronik zugleich einen piepsenden Warnton von sich. Mit dem VSC sind auch die Traktionskontrolle und ein Bremsassistent im Celica helfend erschienen. Bei einer Vollbremsung unterstützt die Technik den Anhaltevorgang.
Auch von unten raus Kraft
Man kann den Sportwagen übrigens auch sehr moderat fahren. Wenn der sechste Gang eingeknackt wurde, gibt sich der Vierventiler mit variabler Steuerung (VVT-i) leise. Dennoch ist genügend Kraft vorhanden, um ihn selbst bei 60 km/h wieder zu beschleunigen.
|
|
|
Interview Toyota Prius Plug-In: Hans-Peter Wandt, Toyota
Hans-Peter Wandt, Toyota, über die Funktionsweise des Plug-In Hybrid Antrieb und dessen Vorteile |
|
NAIAS Detroit 2008: Toyota Lexus Special
Die Highlights von Toyota und Lexus auf der NAIAS 2008 in Detroit |
|
Toyota Panasonic F1 Präsentation 2008
Toyota stellt den neuen F1 Boliden TF 108 für die Saison 2008 in Köln vor. |
| Diesel | Benzin | Super | Super+ | |
|---|---|---|---|---|
| Durchschnittspreis | 1.114 | 1.183 | 1.183 | 1.264 |
| Günstigster Preis | 1.089 | 1.129 | 1.129 | 1.216 |