Optitron-Anzeigen
Die Optitron-Anzeigen des Cockpits ziehen die Blicke auf sich: Durch Projektion der Informationen auf die Instrumententafel sollen Spiegeleffekte bei Tag vermindert und die Ablesbarkeit bei Nacht verbessert werden.
Der Wahlhebel für die Automatik-Schaltung unseres Testwagens ist griffgünstig positioniert.
Klar und übersichtlich ist auch die Bedienung der Klimaautomatik. Es gibt keine Schwierigkeiten, sofort und ohne Bedienungsanleitung die richtige Temperatur einzustellen.
Gute Rück-Sicht
Die Sicht nach hinten ist sehr gut, nichts versperrt den Blick. Dazu tragen auch die großen Seitenspiegel bei. Ein besonderes Highlight ist das Videoeinparksystem: Es springt sofort an, wenn der Rückwärtsgang eingelegt wird. In einem Monitor, der sich im Armaturenbrett befindet, sieht man den rückwärtigen Raum hinter dem Auto. Tolles Feature!
Schleudertrauma-System
Fahrer- und Beifahrer-, sowie Seitenairbags vorn und das Schleudertraumaschutz-System sorgen für die Sicherheit von Fahrer und Beifahrer. Dieses Schutzsystem hält den Neigungswinkel von Kopf und Oberkörper bei einem Heckaufprall nahezu konstant. Die Rückenlehne schiebt sich progressiv zusammen. Zugleich wird der Hinterkopf durch die Kopfstütze abgefangen, die den Aufprall abfedert und Kopf- sowie Nackenpartie zusätzlich schützt.
Alle Sitze sind mit höhenverstellbaren Kopfstützen und Dreipunktgurten ausgestattet. Die Vordersitze verfügen zudem über Gurtstraffer und Gurtkraftbegrenzer.
Bequeme Sitze
Die Sitze sind recht bequem. Leider ist die Beinauflage etwas zu kurz geraten. Die Fahrerposition ist dennoch angenehm. Die Sitzhöhe ist mit Hilfe eines ungünstig positionierten, auf der linken Sitzseite befindlichen Rädchens verstellbar. Für die Verstellung muss relativ viel Kraft aufgewendet werden. Der Seitenhalt ist gut.
Ausreichende Kopffreiheit
Der Beifahrersitz ist nicht höhenverstellbar. Das ist nur ein kleines Manko, denn nach oben hin hat man bei 1,77 Metern Körpergröße eine mehr als ausreichende Kopffreiheit von 15 bis 20 Zentimetern. Im Fond ist sehr viel Platz für bis zu drei erwachsene Passagiere, die auch lange Beine haben dürfen.
Rücksitze herausnehmbar
Der Corolla Verso verfügt über in die äußeren Fondsitze integrierte Kindersitze und Isofix-Kindersitzbefestigungen für die Sicherheit der Kleinsten.
Die Fondsitze lassen sich nach vorne umklappen. Dazu klappt man die Rückenlehne und dann die ganze Bank noch einmal nach vorne. Das ist jedoch nicht ganz einfach. Minus: Wir haben bei unserem Testwagen keine Möglichkeit entdeckt, die Rücksitze zu arretieren. Deshalb fallen die Sitze sehr leicht wieder in ihre Ausgangsposition zurück. Die Sitze lassen sich auch ganz herausnehmen. Der Verso bietet jedoch keinen völlig flachen und glatten Ladeboden.
Beeindruckendes Kofferraum-Volumen
Der Corolla Verso bietet einen variablen Innenraum mit einem beeindruckenden Kofferraum-Volumen von 417 Litern und ist somit für freizeitorientierte Menschen prädestiniert.
Praktische Ablagefächer im Innenraum
Überall im Innenraum finden sich praktische Ablagefächer. Zum Beispiel verfügt der Verso über nützliche Unterbodenstaufächer.
170 km/h möglich
Die maximale Leistung des 90-PS-Turbodiesels liegt bei 4.000 U/min an. Das Drehzahlband des Motors geht bis knapp über 5.000 U/min. Der Verso erreicht sein maximales Drehmoment von 215 Newtonmetern er bei 2.300 U/min bis 2.400 U/min. Bei etwas über 170 km/h ist dann auch Schluss mit der Beschleunigung, die Höchstgeschwindigkeit ist erreicht. Der Motor ist insgesamt sehr agil und kraftvoll. 90 PS sorgen für eine gute Beschleunigung. Die Fünfgang-Schaltung ist gut auf die Motorcharakteristik abgestimmt.
Motorgeräusche relativ dezent
Die Motorgeräusche sind relativ dezent - etwas brummig, aber insgesamt finden wir die Soundkulisse nicht besonders aufdringlich. Die Windgeräusche sind entsprechend der hohen Karosserie besonders stark. Der Verbrauch laut Herstellerangabe ist mit 5,8 Litern durchschnittlich für diese Klasse.
Sauber und spurstabil
Zu den ausgezeichneten Fahreigenschaften trägt das Fahrwerk entscheidend bei. Der Corolla Verso fährt sich sauber und spurstabil. Der Geradeauslauf ist gut.
Preis ab 21.680 Euro
Den Toyota Corolla Verso gibt es in den drei Motor-Varianten 1.6 VVT-i, 1.8 VVT-i und 2.0 D-4D. Unser Testwagen 2.0 D-4D Linea sol kostet in der Grundausstattung 21.680 Euro.
Optional ist für den Corolla Verso ein elektrisches Glasschiebehebedach für 750 Euro, die Mica-Metalliclackierung für 380 Euro, das Navigationssystem TNS 300 für 1.445 Euro und das Multivisions-Audio- und DVD-Navigationssystem mit Videoeinparkhilfe für 2.640 Euro erhältlich.
|
|
|
Interview Toyota Prius Plug-In: Hans-Peter Wandt, Toyota
Hans-Peter Wandt, Toyota, über die Funktionsweise des Plug-In Hybrid Antrieb und dessen Vorteile |
|
NAIAS Detroit 2008: Toyota Lexus Special
Die Highlights von Toyota und Lexus auf der NAIAS 2008 in Detroit |
|
Toyota Panasonic F1 Präsentation 2008
Toyota stellt den neuen F1 Boliden TF 108 für die Saison 2008 in Köln vor. |
| Diesel | Benzin | Super | Super+ | |
|---|---|---|---|---|
| Durchschnittspreis | 1.114 | 1.183 | 1.183 | 1.264 |
| Günstigster Preis | 1.089 | 1.129 | 1.129 | 1.216 |