Mini One D: Britischer Bayer mit japanischem Selbstzündsatz
Donnerstag Januar 13
Der Diesel von Toyota kommt mit dem Mini gerade mal so zurecht. 75 PS für fast 1,2 Tonnen sind eben nicht viel. Nach den Sternen greifen Mini-D-Fahrer also nicht. Zum sportlichen Image des Mini passt der Motor weniger. Mit 165 km/h Spitze wird man sich lange Autobahnfahrten ebenfalls verkneifen. Hinzu kommt, dass der Diesel noch nicht die Euro-4-Norm erfüllt.
Hoher Image-Faktor Das Äußere des Mini ist durchaus gelungen. Gemessen am Preis ist der Image-Faktor des Autos sicher gut. Innen können vorne sogar Große gut sitzen. Der Sitzkomfort im Fond ist dagegen geringer als bei viel kleineren Gefährten. Und der Kofferraum enttäuscht ebenfalls, sobald man die Rücksitzlehnen umlegt.
Besser Cooper? Der Mini One D kostet 16.150 Euro. Für 350 Euro mehr bekommt man den 25 PS stärkeren Cooper. Da kommt man ins Grübeln. Denn der Cooper ist 35 km/h schneller und erreicht Tempo 100 nach 9,2 statt nach 13,8 Sekunden. Einziger Nachteil: Er verbraucht 6,7 Liter Super statt 4,8 Liter Diesel.
Diesel sinnvoll aus ökonomischer Sicht Aus rein ökonomischer Sicht macht der Diesel also durchaus Sinn. Wer mehr Freude am Fahren haben möchte, sollte den Cooper kaufen. Werden die Kunden sich für das Sparen oder den Spaß entscheiden?
BMW erwartet, dass 45 Prozent der Verkäufe Cooper sein werden, dagegen nur 10 bis 15 Prozent Diesel. Und man möchte meinen, dass BMW die Kundschaft kennt...
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