Donnerstag Februar 17
Wolfsburg, 17. Februar 2005 Am 11. März 2005 wird die mittlerweile sechste Generation des Passat auf dem deutschen Markt eingeführt. Der Vorverkauf für die Limousine hat bereits begonnen. Gegenüber der alten Version ist der Passat um rund sechs Zentimeter auf 4,77 Meter Länge gewachsen. Auch die Breite wuchs gleich um sieben Zentimeter. Höhe und Radstand legten nur geringfügig zu. Mit 565 Litern wächst der Kofferraum um 90 Liter. Das Äußere änderte sich stark gegenüber der alten, im Jahr 2001 eingeführten Generation; die Unterschiede können Sie am besten anhand unserer Bilder beurteilen.Leiser und umweltfreundlicher
Die Piezoventile ermöglichen außerdem besonders hohe Einspritzdrücke und eine flexible Steuerung des Einspritzverlaufs. So kann die eingespritzte Dieselmenge auf viele kleine Portionen aufgeteilt werden. Damit läuft der Motor auch leiser und abgasärmer. Der neue Passat-Diesel ist der erste VW-Motor mit der neuen Technik. Andere VW-Modelle und Autos der sonstigen Konzernmarken sollen folgen.
DSG-Getriebe für TDI, Tiptronic für Benziner
Die vier Motoren ab Start werden mit Schaltgetrieben kombiniert. So werden die beiden 2.0 TDI serienmäßig mit Sechsgang-Getrieben ausgestattet. Optional soll es für sie bald auch das Doppelkupplungsgetriebe DSG geben. Auch die Benziner mit 115, 150 und 200 PS werden in der Serie manuell mit einem Sechsgang-Getriebe geschaltet. Optional ist eine Sechsgang-Tiptronic vorgesehen. Zumindest einige TDI-Modelle werden mit Partikelfilter verfügbar sein. Welche aber, ist noch nicht bekannt.
Klimaanlage serienmäßig
Die vier Ausstattungen heißen wie bei VW üblich Trendline, Comfortline, Sportline und Highline. Die Basisversion ist unter anderem mit elektrisch einstell- und beheizbaren Außenspiegeln und einer Klimaanlage ausgestattet. Details finden Sie in unserer Preisliste. Im Inneren sind bei Stufenhecklimousinen nicht immer Standard die Rücksitze stets asymmetrisch geteilt umklappbar. Ansonsten viel Elektronik: Die Handbremse ist elektronisch ausgeführt, und einen Zündschlüssel gibt es nicht mehr. Stattdessen schiebt man beim neuen Passat die Fernbedienung der Zentralverriegelung in eine Halterung neben dem Lenkrad. Der Motor wird dann per Druck auf den Sender gestartet.
Bremsen mit Scheibenwischer
Alle Fahrzeuge mit Anhängerkupplung haben nun auch ein ESP mit Gespannstabilisierung. Außerdem ist das ESP jetzt mit einer Art Scheibenwischerfunktion ausgestattet: Die Bremsen legen sich periodisch leicht an die Scheiben an und wischen sie so trocken was den Bremsweg bei Regen verkürzt.
Ab 21.800 Euro
Die Basisversion mit 102 PS kostet exakt soviel wie das Vorgängermodell: 21.800 Euro. Den 1.6 FSI gibt es ab 23.075 Euro, der 2.0 FSI kostet 25.450 Euro. Der Einstiegpreis bei den TDI-Modellen beträgt 24.010 Euro für den 1.9 TDI, beim 2.0 TDI sind es 25.650 Euro.
Über 13 Millionen Passat
Vor 32 Jahren lief der erste Passat im Volkswagen-Werk Emden vom Band. Seitdem hat sich der Passat nach Golf und Käfer zum erfolgreichsten VW entwickelt. Über 13 Millionen Fahrzeuge wurden zwischen 1973 und heute produziert. Rein statistisch bedeutet dies, dass Tag für Tag rund 1.150 Passat ausgeliefert worden sind.
(sl)
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