Mittwoch März 5
Mit moderner Optik und hohem Nutzwert tritt der Fiat Ducato in der Transporterklasse an. Die Mitte 2006 eingeführte dritte Generation des Italieners fasst bis zu 17 Kubikmeter oder zwei Tonnen Ladung. Für den Antrieb stehen drei Turbodieselmotoren zur Wahl. Das Toptriebwerk ist ein 3,0-Liter-Selbstzünder mit 116 kW/157 PS Leistung, der auch schwere Lasten ohne Anstrengung zieht. Die Preisliste beginnt bei 27 300 Euro inklusive Mehrwertsteuer für den Kastenwagen.Geschwungene Klarglasscheinwerfer und ein mächtiger Stoßfänger mit integriertem Kühlergrill prägen das Gesicht des Lademeisters. Seitenansicht und Heck sind eher nüchtern im Nutzfahrzeug-Stil gestaltet. Das Fahrerhaus des Fiat hat sich in Optik, Funktionalität und Komfort dem eines Pkw mittlerweile immer mehr angenähert. Gut platziert sind Ablagen, Mittelkonsole, Getränkedosenhalter und das Handyfach. Ebenfalls praxisgerecht gestaltet sind die Türverkleidungen mit Armlehne, integriertem Flaschenhalter und großem Ablagefach. Ordentlichen Komfort bietet auch der Fahrerplatz. Mit höhenverstellbarem Lenkrad, gut konturierten Sitzen und direkt im Armaturenbrett griffgünstig angeordnetem Schalthebel sorgt der Fiat Ducato für Komfort am Arbeitsplatz. Die Materialauswahl entspringt dabei eher praktischen als ästhetischen Überlegungen. Störend allerdings ist die links vom Fahrer angebrachte Handbremse, an der man schnell mal hängen bleibt.
Auf dem deutschen Markt wird der Fiat Ducato in drei Nutzlastklassen bis zu 1,9 Tonnen angeboten. Dazu kommen vier verschiedene Radstände (3,0 Meter bis 4,04 Meter) sowie drei Innenhöhen (1,66 Meter bis 2,17 Meter). Basismodell ist der Kastenwagen, der in den verschiedensten Kombinationen angeboten wird. Sein Nutzvolumen beträgt bis zu 17 Kubikmeter. Darüber hinaus ist er als Pritschenwagen, Personentransporter und Chassis erhältlich.
Der Fiat Ducato wird mit drei Dieselmotoren angeboten, die ein Leistungsspektrum von 74 kW/100 PS bis 116 kW/157 PS abdecken. Die gefahrene Version verfügt über den Topmotor, ein 3,0-Liter-Triebwerk. Dank der guten Kraftentfaltung von 400 Nm schon ab 1 700 U/min treibt der Multijet Power auch den voll beladenen Ducato leichtfüßig an. Dabei ist er stets hörbar, wirkt aber nicht aufdringlich. Den Kraftstoffverbrauch gibt der Hersteller mit rund acht Litern auf 100 Kilometern an. Das Fahrwerk des Fronttrieblers zeigt sich den Herausforderungen an Komfort und Sicherheit gewachsen. An der Vorderachse kommt eine Einzelradaufhängung zum Einsatz, hinten eine Starrachse mit Blattfedern. Auf Wunsch ist zudem eine pneumatische Niveauregulierung erhältlich.
Neben einem Fahrer-Airbag mit zwei Auslösestufen und aktiven Gurtstraffern ist der Ducato optional zudem mit einem Beifahrer-Airbag ausrüstbar. Er schützt bei Ausstattung mit Doppelsitzbank beide Insassen. Des Weiteren gibt es Seiten- und Kopfairbags. ABS mit elektronischer Bremskraftverteilung, Antischlupfregelung und Motor-Schleppmoment-Regelung sind in allen Modellversionen serienmäßig an Bord. Ebenso ein mechanischer Bremsassistent. Das elektronische Stabilitätsprogramm ESP gibt es beim 3,0-Liter-Motor serienmäßig, bei den anderen Motoren gegen Aufpreis. Ab Werk gibt es außerdem zwei Jahre Garantie auf das ganze Fahrzeug sowie acht Jahre gegen Durchrostungsschäden. Holger Holzer/mid
Teststeno Fiat Ducato:
Transporter der Sprinter-Klasse, Radstand/Ladevolumen/Ladefläche/Laderaumlänge: 3,00 bis 4,04 Meter/8 bis 17 Kubikmeter bzw. 5,0 bis 7,6 Quadratmeter/2,67 bis 4,07 Meter, Nutzlast 1 015 bis 1 790 kg, max. Anhängelast 2 000 bis 3 000 kg;
Motor: 3,0-Liter-Turbodieselmotor mit 116 kW/157 PS, max. Drehmoment 400 Nm bei 1 700 U/min, Verbrauch 7,8 Liter/100 km; Preis ab 27 310 Euro brutto.
|
|
| |
0 Anzahlung. 0 Zinsen. Zu allen aktuellen Angeboten |
|
Fotos, News, Tests, Videos und mehr zur Lieblingsmarke:
· Porsche · BMW · Volkswagen |
| Diesel | Benzin | Super | Super+ | |
|---|---|---|---|---|
| Durchschnittspreis | 1.33 | 1.411 | 1.408 | 1.482 |
| Günstigster Preis | 1.296 | 1.366 | 1.366 | 1.426 |