Freundlichere Innenausstattung
Eine hellere Innenausstattung sorgt für ein gefälliges Ambiente. Die Sitze wurde vergrößert und mit Dual Density-Schaum der Nasa gepolstert, somit sind sie auch flacher. Die Länge der Beinauflage und der Seitenhalt bieten jedoch immer noch Verbesserungspotenzial. Außerdem sind die Vordersitze so tief montiert, dass die Fondpassagiere, Probleme haben, ihre Füße darunter abzustellen.
Diesel mit mehr Leistung
Wir fuhren den Cherokee Limited mit dem überarbeiteten 2,8-Liter-Dieselmotor. Er bietet nun 163 statt 150 PS und ein Drehmoment von 400 statt 360 Newtonmetern. Neu ist auch das Sechsgang-Schaltgetriebe, das der 2.8 CRD serienmäßig mitbekommt.
Eingeschränkter Fußraum
Hätte unser Testwagen aber nur die optionale Fünfgang-Automatik gehabt: Denn da in den USA für den Cherokee keine Handschaltung angeboten wird, wurde diese erst nachträglich für den europäischen Markt konzipiert und so fehlt vor allem größeren Zeitgenossen der Platz zum Abstellen des linken Fußes da befindet sich nämlich das Kupplungspedal, obendrein recht nahe am Bremspedal. Wir würden daher unbedingt zur Automatik raten. Die Handschaltung arbeitet exakt, will aber mit etwas Nachdruck bewegt werden.
Kraftvolles Aggregat
Der erstarkte Dieselmotor gibt sich beim Start zunächst etwas laut. Er entschädigt aber mit kraftvollem Durchzug ab 1.500 Touren und bei Zwischensprints aller Art. Dafür sorgt die variable Turbinen Geometrie (VTG). Bei schnellerer Fahrt geht der Motorsound dann in den übrigen Fahrgeräuschen unter. Die Höchstgeschwindigkeit wird mit 174 km/h jedoch recht früh erreicht. Der sechste Gang ist lang übersetzt und wirkt als Schongang.
Vergleich mit der Konkurrenz
Zum Vergleich: Der BMW X3 mit Zweiliter-Dieselmotor läuft 198 km/h Spitze. Damit bleibt er aber eine Ausnahme die meisten Diesel-Konkurrenten des Cherokee wie der Toyota RAV4 2.0 D-4D oder der Nissan X-Trail 2.2 dCi laufen auch nur zwischen 170 und 180 km/h schnell. Preislich liegt der Cherokee einige tausend Euro über den asiatischen Konkurrenten, aber gleichauf mit dem BMW.
Der Cherokee ist nicht billig
Der Preis für den Jeep Cherokee 2.8 CRD startet bei 31.190 Euro für die Sport-Variante. Die besser ausgestattete Limited-Version schlägt mit 35.600 Euro zu Buche. Für den Mehrpreis bekommt man unter anderem eine Alarmanlage, einen CD-Wechsler mit Lenkradfernbedienung für die Radioanlage, elektrisch verstellbare Sitze, einen automatisch abblendenden Innenspiegel, Leichtmetallräder, ein Lederlenkrad, einen Bordcomputer und einen Tempomat. Außerdem ist der Kühlergrill des Limited verchromt und die Kotflügelverbreiterungen sind nicht grau, sondern in Wagenfarbe lackiert.
(ph)
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| Diesel | Benzin | Super | Super+ | |
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| Durchschnittspreis | 1.359 | 1.46 | 1.459 | 1.544 |
| Günstigster Preis | 1.313 | 1.413 | 1.413 | 1.499 |