Neue Version des VW Polo im Test
Dienstag Mai 3
Schon bisher ist der
VW Polo die unangefochtene Nummer eins in seiner Klasse: Im Jahr 2004 schlug er mit rund 82.000 verkauften Exemplaren deutlich den zweitplatzierten Opel Corsa (rund 58.000 Fahrzeuge). Das Facelift hat den Polo nun noch mal optisch deutlich aufgewertet. Dass der Preis trotz verbesserter Ausstattung gleich blieb, dürfte sich in steigenden Marktanteilen niederschlagen. Schade eigentlich, dass der Polo keinen Konkurrenten mehr überrunden muss. Der Basispreis des Polo von 11.250 Euro ist allerdings ein Hammer: Andere Kleinwagen wie etwa die europäische Nummer eins, der Peugeot 206 sind bereits unter 10.000 Euro zu haben. Auch ausstattungsbereinigt ist der Peugeot deutlich günstiger.
Die neuen Diesel überzeugen mit ihrem Durchzugsvermögen. Der Unterschied zwischen ihnen ist jedoch zumindest subjektiv so gering, dass wir uns für das etwa 600 Euro günstigere 70-PS-Modell entscheiden würden. Wer sich einen der beiden Selbstzünder kauft, sollte aber eine Nachrüstung mit einem Dieselpartikelfilter erwägen. Die soll es ab Herbst für etwa 600 Euro geben. Wer noch mehr Geld sparen will, kann den 64-PS-Benziner wählen. Der ist nicht langsamer und kommt mit unter sechs Litern Sprit aus.
(sl)
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