Praktische Schaltwippen
Ein Vorzug des Sensodrive-Getriebes sind die praktischen Schaltwippen am Lenkrad. Wer nicht selber schalten will, kann dies auch einfach der Automatik überlassen. Ein Nachteil des automatisierten Getriebes sind die Zugkraftunterbrechungen, die sich beim Schalten ergeben.
Nichts für sportliche Eskapaden
Alles in allem wirkt der C2 mit der getesteten Motor-Getriebe-Kombination nicht eben flott. In der Stadt kommt man damit aus, aber sportliche Eskapaden sind nicht drin. Dafür hört sich der Antrieb im Leerlauf und bei niedrigen Drehzahlen nicht dieselartig an. Schon ab 3.000 U/min wird der Sound allerdings dumpf und laut. Auch das Fahrwerk eignet sich nicht für die rasche Gangart. Es neigt sich in der Kurve deutlich nach außen. Bei Unebenheiten im Fahrbahnbelag bekommt man die harte Federung zu spüren.
Poppige Farbflächen
Im Inneren sieht der C2 nett aus: Dazu tragen besonders die poppigen Farbelemente bei, die Serie ab der Ausstattung Confort sind. Die Instrumente wurden vom C3 übernommen; sie erinnern vom Design her ein wenig an eine Küchenwaage aus Kunststoff. Im Fond ist Platz für zwei Passagiere, die zwar ausreichend Beinfreiheit, aber zu wenig Kopffreiheit haben. In der Basisversion hat der C2 eine konventionell umklappbare Rückbank. In den höheren Versionen lassen sich die Möbel in Fahrtrichtung verschieben. Außerdem kann man die Lehnen nach vorn klappen und dann die Sitze mit einem Handgriff in die Senkrechte bringen. Gut hier: Gasdruckfedern halten die Sitze in dieser Position, eine manuelle Arretierung ist nicht nötig. Ein Nachteil ist, dass das Wickeln nur klappt, wenn die vorderen Passagiere klein sind oder weiter nach vorne rücken als sie es sonst tun würden.
Kofferraum mit unkonventioneller Klappe
Eine Besonderheit des C2 ist die zweigeteilte Hecktür: Das Heckfenster lässt sich nach oben, der untere Part nach unten klappen. So kann man den Kofferraum auch in engen Parklücken noch erreichen. Ins Gepäckabteil passen 166 bis 879 Liter. Diese Volumina passen zur Gesamtgröße des Fahrzeugs. Der deutlich kleinere C1 packt mit 139 bis 712 Liter auch weniger ein, der etwa gleich große Ford Ka mit 186 bis 724 Liter in etwa gleich viel.
Ab 10.690 Euro
Die Preise für den 1.4 HDi beginnen nach Abzug des Aktionsrabatts von 2.000 Euro bei 10.690 Euro. Dafür erhält man allerdings nur ein kärglich ausgestattetes Auto. So muss man die Fenster manuell kurbeln und kann die Sitze nicht wickeln. Die Sicherheitsausstattung ist jedoch mit vier Airbags und ABS schon ganz ordentlich. Ein ESP ist allerdings nur für den 1.4 HDi mit Sensodrive erhältlich, nicht für die Version mit normaler Schaltung. Mit Sensodrive-Getriebe gibt es nur die Ausstattung VTR Plus. Diese Version kostet stolze 13.990 Euro, wenn man den Rabatt berücksichtigt.
Vergleich mit Benziner
Lohnt sich der Diesel im Vergleich zum Benziner? Wir rechnen die höheren Anschaffungskosten gegen die niedrigeren Ausgaben für Sprit: Der Selbstzünder kostet 900 Euro mehr als die Version mit Ottoaggregat und vergleichbarer Leistung. Die Schaltversionen verbrauchen 6,1 Liter Super beziehungsweise 4,2 Liter Diesel. Damit kosten 100 Kilometer beim Diesel etwa 2,97 Euro weniger als beim Benziner. So hat sich der 1.4 HDi nach etwas mehr als 30.000 Kilometern schon amortisiert.
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| Diesel | Benzin | Super | Super+ | |
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| Durchschnittspreis | 1.116 | 1.141 | 1.142 | 1.227 |
| Günstigster Preis | 1.081 | 1.106 | 1.106 | 1.162 |