Breitreifen und schicke Alu-Felgen am Auto sind kein reines Sommer-Phänomen mehr. Auch Winterreifen sind mittlerweile nicht mehr nur mit schmaler Lauffläche und auf Stahlfelgen zu haben. Fast jede Sommerreifen-Dimension gibt es auch für Winterpneus. Davon profitiert auch die Sicherheit.
Breite Reifen bieten durch ihre große Aufstandsfläche eine gute Traktion und Seitenführung. Auch beim Nassbremsen ergeben sich durch die gute Verbindung zur Straße Vorteile gegenüber schmalen Pneus. Nachteile zeigen Breitreifen allerdings, wenn Schneeketten montiert werden sollen. Dann wird der Raum im Radkasten eng. Zudem ist es in extremem Tiefschnee für einen breiten Pneu schwieriger als für einen schmalen, bis auf einen festen Grund "durchzuschneiden".
Für den Boom bei Winterbreitreifen haben vor allem die Fahrzeughersteller selbst gesorgt. Dadurch, dass moderne Pkw immer größer, schwerer und schneller werden, müssen auch die Reifen mitwachsen. 20 Zoll-Pneus mit Geschwindigkeitsfreigaben bis 270 km/h sind daher laut Dunlop-Reifenentwickler Ralf Flachbarth heute keine Seltenheit mehr. Damit die Breitreifen nicht wie bis vor einigen Jahren auf wenig schicken Stahlfelgen aufgezogen werden müssen, gibt es nun eis- und streusalzfeste Aluminumfelgen. Meist sorgt ein spezieller Lack für Langlebigkeit. Holger Holzer/mid
Donnerstag November 5
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