Mazda stellt in Detroit Sportcoupé Kabura und CX-7 vor

Hiroshima (Japan), 13. Dezember 2005 – Auf der Detroit Motor Show (14. bis 22. Januar 2006) zeigt Mazda die Designstudie Kabura. Nach dem Sassou und dem Senku ist der Kabura bereits die dritte Mazda-Studie in fünf Monaten. Das Wort Kabura leitet sich von dem japanischen Wort Kabura-ya ab. Es bezeichnet einen besonderen Pfeil, der beim Abschießen einen Klang erzeugt. Solche Pfeile wurden in Japan traditionell als Angriffssignal verwendet. Die Sportcoupé-Studie besitzt eine kompakte Karosserie, die Eigenschaften eines Sportwagens mit Funktionalität verbinden soll. Viel von der Studie verrät Mazda noch nicht. Das Auto besitzt einen Hinterradantrieb, ein dynamisches Styling und jede Menge Komfort, so der Hersteller. Auf Details werden wir bis zur Messe warten müssen.

CX-7 startet in den USA bereits im Frühjahr
Außer diesem Sportcoupé wird in Detroit der CX-7 zu sehen sein, zu dem es schon mehr Informationen gibt. Der leichte Geländewagen (Sport Utility Vehicle, SUV) wurde als Studie MX-Crossport schon auf der Detroit Motor Show 2005 gezeigt. Nun präsentiert Mazda die Serienversion, die bereits im Frühjahr 2006 auf den nordamerikanischen Markt kommen soll. Für Deutschland ist mit dem CX-7 erst im Jahr 2007 zu rechnen, denn das Fahrzeug ist besonders für die USA und Kanada gestaltet und entworfen worden.

847 Liter Kofferraum in Normalkonfiguration
Der CX-7 ist ein recht bullig wirkender Fünfsitzer, der nicht ganz so hoch wie sonstige SUVs zu sein scheint. Das Interieur orientiert sich am MX-Crossport. Eine Instrumentengruppe aus drei Anzeigen, ein hoch angebrachter Schalthebel und Sportsitze stehen für die sportlichen Ambitionen des Autos. Im MX-Crossport lagen die drei Rundinstrumente in Röhren unter einem Blendschutz, der wiederum unter dem Armaturenbrett angeordnet ist. Die Rücksitzbank ist im Verhältnis 60 zu 40 geteilt und bietet Platz für drei Personen. Der Kofferraum fasst in Normalkonfiguration stattliche 847 Liter. Legt man die Rücksitze um, ergeben sich 1.659 Liter.

Motor vom Aggregat des 6 MPS abgeleitet
Der CX-7 wird von einem 2,3-Liter-Turbobenziner mit vier Zylindern angetrieben. Das Aggregat mit Benzindirekteinspritzung leitet sich von dem Motor des Mazda 6 MPS ab, der Anfang 2006 in Europa auf den Markt kommt. Für den CX-7 wurde es jedoch speziell abgestimmt. Im CX-7 leistet es 244 PS und liefert 350 Newtonmeter bei 2.500 U/min. 99 Prozent des Drehmoments sollen bis 5.000 U/min verfügbar sein. Mit diesem Motor wird eine Sechsgang-Automatik kombiniert. Der Spritverbrauch wird mit rund zehn Litern auf 100 Kilometer angegeben.

Front- oder Allradantrieb
Vier innen belüftete Scheibenbremsen sorgen für die Verzögerung. Das serienmäßige ABS sowie ein ESP mit Antriebsschlupfregelung sorgen für Sicherheit. Neben einem Frontantrieb kann sich der Käufer auch für einen Allradantrieb entscheiden. Bei diesem System leitet eine elektronisch gesteuerte Kupplung bis zu 50 Prozent der Antriebskraft auf die Hinterräder. Diese Angaben beziehen sich auf die nordamerikanische Version. Die Details zur europäischen Variante sollen erst Ende 2006 mitgeteilt werden.

Hybridstudien auf Basis des 5 und des Tribute
Neben dem Kabura und dem CX-7 zeigt Mazda zwei Hybridstudien. Die erste basiert auf dem Mazda 5. Ähnlich wie die bereits bekannte Hybridversion des RX-8 besitzt das Auto einen Kreiskolbenmotor, der sowohl mit Wasserstoff wie auch mit Benzin betrieben werden kann. Außerdem wird ein Tribute mit Hybridantrieb zu sehen sein.
(sl)

Dienstag Dezember 13