Hybrid-Rio von Kia

Den Kompaktwagen Rio hat Kia für den Genfer Automobilsalon mit einem Hybrid-Antrieb ausgerüstet. Zum Einsatz kommen ein 1,4-Liter-Benziner mit 66 kW/90 PS und ein Elektromotor mit 12 kW/16 PS. Die Kraftübertragung erfolgt über ein stufenloses CVT-Getriebe. Der Elektromotor unterstützt den Benziner beim Starten und Beschleunigen; die beim Bremsen freigesetzte Energie wird für das Aufladen der Batterie genutzt.

Der bis zu 180 km/h schnelle Hybrid-Rio soll auf 100 Kilometern 5,3 Liter Kraftstoff verbrauchen; der CO2-Ausstoß wird mit 126 Gramm pro Kilometer angegeben. Weitere Qualität der koreanischen Messestudie: Während andere Hybrid-Fahrzeuge im Vergleich zu konventionell angetriebenen Autos mehr Gewicht auf die Waage bringen, ist der Hybrid-Rio durch einige Leichtbau-Maßnahmen sogar um 220 Kilogramm leichter geworden. Kia und die Konzernmutter Hyundai wollen in den nächsten zwei Jahren dem koreanischen Umweltministerium knapp 3 400 Hybrid-Autos für Alltagstests zur Verfügung stellen.

Daneben stehen zwei neue Karosserievarianten der jungen Kompaktwagen-Baureihe Ceed im Mittelpunkt des Auftritts der Asiaten am Lac Leman. Der Ceed Sporty Wagon, ein 4,50 Meter langer Kombi, soll im September zu den europäischen Händlern rollen. Hinter der weit aufschwingenden Heckklappe verbirgt sich ein Gepäckabteil mit 534 Litern Volumen. Auch ein Cabrio soll früher oder später die Baureihe ergänzen. Wie das aussehen könnte, zeigt die Studie "Ex Ceed" mit Stoffdach, das erste Auto des neuen Kia-Chef-Designers Peter Schreyer, den die Koreaner bei Volkswagen eingekauft haben.

Dienstag März 6

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