Opel-Betriebsrat hält Fiat-Einstieg für Horror-Szenario

Als "Horror-Szenario" hat Opel-Betriebsratschef Klaus Franz einen möglichen Einstieg des Fiat-Konzerns bei seinem Unternehmen bezeichnet. Gegenüber der Zeitschrift "Auto Motor und Sport" prognostizierte er, Fiat werde nach der Bundestagswahl jegliche Zusagen vergessen und anfangen, deutsche Werke zu schließen und deutsche Arbeitsplätze abzubauen. Der Bau von Opel-Modellen könnte dann in die nicht ausgelasteten italienischen Werke des Konzerns verlagert werden.

Auch technologisch sieht Franz keinen Gewinn für Opel aus einer Übernahme durch Fiat. Beide Unternehmen würden in vielen identischen Marktsegmenten um die gleichen Kunden konkurrieren. Ein Zusammengehen mit dem Zulieferer Magna hält Franz hingegen für erfolgsversprechend; er erhofft sich Synergien bei der Entwicklung sowie einen besseren Zugang zu den Wachstumsmärkten in Osteuropa.

Mittwoch Mai 6