- etwas sparsamer als vergleichbare Motoren |
- nerviges Sensodrive-Getriebe |
- für Stadtverkehr ausreichend |
- stuckerig bei Unebenheiten, wankanfällig |
- praktisches Wickelsystem, zweigeteilte Heckklappe |
- wenig Platz im Fond |
- nicht teurer als gleich starke Kleinwagen |
- hoher Einstiegspreis (durch gute Ausstattung) |
Motorstopp unproblematisch, Sensodrive ärgerlich
In der Praxis fährt sich das An-Aus-Maschinchen problemlos. In dem Moment, in dem man an der Ampel anhält, stoppt der Motor, und ein grünes Eco-Lämpchen zeigt an, dass man nun Sprit spart. Nimmt man den Fuß von der Bremse, springt das Aggregat sofort wieder an und zwar tatsächlich leiser als normalerweise. Man verliert auch keine Zeit an der Ampel, sondern fährt sogleich los. Wer den Stopp partout nicht will, kann das System abschalten. So problemlos sich der Automatismus für den Fahrer gestaltet, so ärgerlich ist das Sensodrive-Getriebe. Das fünfstufige System sorgt nicht nur für Wippbewegungen bei den Schaltvorgängen, sondern auch für eine lästige Trägheit beim Rangieren. Gut, dass ein Ende für das Sensodrive-System absehbar ist. Denn Citroën hat im C4 nun das ESG6-Getriebe eingeführt. Diese Weiterentwicklung sorgt für kürzere Schubunterbrechungen, sodass zumindest bei aktiviertem Sportmodus und manuellem Betrieb kein Unterschied mehr zu einem Handschaltgetriebe zu bemerken ist, wie wir uns überzeugen konnten.
Spritziges Stadtauto trotz langsamen Sprints
Abgesehen vom nervigen Sensodrive-Gewackel fährt sich die sparsame C2-Variante gut. Der Motor wirkt sogar einigermaßen spritzig, auch wenn der Sprint auf 100 km/h laut Datenblatt 13,0 Sekunden dauert gleich starke Konkurrenten wie der Toyota Yaris 1.3, der Suzuki Swift 1.3 oder der Daihatsu Sirion 1.3 brauchen etwa zwei Sekunden weniger. Dafür steht das maximale Drehmoment des C2 schon ab 3.250 U/min zur Verfügung, und das macht viel aus. Wenn man in den manuellen Modus schaltet, kann man mit dem stets dreitürigen Stadtflitzer jedenfalls auch etwas Spaß haben. Auf ungleichmäßigem Straßenbelag stuckert das Auto ein wenig, und in den Kurven neigt es sich nach außen, doch beides ist für ein Stadtfahrzeug akzeptabel.
Weiche Sitze, wenig Platz im Fond
Für eine langsame Gangart auf kurvigen Strecken sprechen auch die die weichen Vordersitze. Auf den rückwärtigen Möbeln sitzt man sehr eng. Das muss bei kleinen Autos nicht sein, wie der noch winzigere Daihatsu Cuore beweist. Besonders die Kopffreiheit reicht beim Citroën nur für Kinder. Wer Gepäck zu transportieren hat, kann die Sitze ein paar Zentimeter nach vorne schieben. Wird noch mehr Platz benötigt, wickelt man die Sitze nach vorne. Gut hier: Die aufrecht stehenden Sitze müssen nicht eigens fixiert werden, sondern bleiben dank zweier Gasdruckfedern aufrecht. Auch die zweigeteilte Heckklappe ist praktisch. In den Kofferraum passen 166 bis 879 Liter nicht viel, aber für ein Auto von nur 3,67 Metern Länge in Ordnung.
Nur auf den ersten Blick teuer
Der anfangs erwähnte Dreiliter-Lupo war zwar ein sparsames Gefährt, aber er war zu teuer. Wie sieht es damit beim C2 aus? Auf den ersten Blick nicht gut: Der Stop&Start kostet laut Serienpreisliste üppige 15.490 Euro, also etwa ebenso viel wie der Lupo und das obwohl der C2 keinen TDI-Motor, sondern einen kostengünstigeren Benziner besitzt. Aber bei Citroën lohnt sich immer ein Blick in die Rabattliste. Obwohl der C2 Stop&Start ein ganz neues Auto ist, gelten die günstigen Daueraktionen auch für ihn. Damit wird der C2 schlagartig um 2.000 Euro günstiger und kostet nur noch 13.490 Euro.
Üppige Ausstattung
Allerdings klingt auch dieser Preis für einen Kleinwagen heftig. Einen gleich starken Suzuki Swift bekommt man schließlich schon ab 9.990 Euro. Doch ist der Stop&Start üppig ausgestattet: Elektrische Fensterheber vorne, elektrisch einstell- und beheizbare Außenspiegel, Nebelscheinwerfer, vier Airbags, ESP, Zentralverriegelung mit Fernbedienung und sogar Klimaautomatik sowie CD-Radio sind Serie. Stattet man den Suzuki ebenso hochwertig aus, zahlt man auch über 13.000 Euro, mit automatisiertem Schaltgetriebe sogar mehr als für unseren C2. So geht der Preis in Ordnung.
(sl)
|
|
|
Vorschau des Formel 1 Rennens in Hockenheim
Vorschau des Formel 1 Rennens in Hockenheim, Deutschland |
|
Mercedes-Benz SUV BlueTEC Einführung in den USA
Mercedes-Benz bietet jetzt in den USA mit dem R-, ML- und GL 320 BlueTec die drei weltweit ersten Diesel-SUV mit AdBlue-Einspritzung zur Abgasnachbehandlung an. Die Fahrzeuge erfüllen sowohl die ... |
|
Mercedes-Benz Facelift M-Klasse
Die M-Klassse von Mercedes-Benz hat für das neue Modelljahr ein Facelift erhalten. Neben der aufgefrischten Optik und dem überarbeiteten Innenraum wurden auch die Motoren nochmals optimiert. Sie ... |
| |
Halbe Raten für die 6 neuen Familienmodelle: z.B. der neue Renault Clio Grandtour ab 44,- |
|
Fotos, News, Tests, Videos und mehr zur Lieblingsmarke:
· Porsche · BMW · Volkswagen |
| Diesel | Benzin | Super | Super+ | |
|---|---|---|---|---|
| Durchschnittspreis | 1.396 | 1.495 | 1.495 | 1.583 |
| Günstigster Preis | 1.339 | 1.429 | 1.429 | 1.489 |