Subaru B9 Tribeca 3.0R im Test

Subaru braucht für alles etwas länger – ob es um die Entwicklung eines Dieselmotors geht, der nach dem Gesetz des Hauses natürlich ein Boxermotor sein muss – oder um ein waschechtes SUV. Den unteren Bereich decken die Japaner ja mit dem Forester ab, doch im oberen Segment musste Subaru bisher passen. Das ändert sich jetzt mit dem B9 Tribeca. Der ist ein sehr gut gemachter SUV mit Eigenschaften für das leichte Gelände. Fahrwerk, Bremsen und Lenkung sorgen für ein herausstechendes Handling in der Stadt, auf der Landstraße und auf der Autobahn.

Die Karosserie ist je nach Geschmack ansprechend bis schick, ohne jeden Anflug von protziger Arroganz. Das Raumangebot und die Verarbeitungsqualität können voll überzeugen.

Lediglich mit der einzig lieferbaren Motorisierung, dem Sechszylinder-Benziner, der bei forscher Fahrweise doch etwas Mühe mit dem 1,9-Tonner hat, wird sich Subaru auf dem hiesigen, dieselorientierten Markt etwas schwer tun. Meist wird in dieser Fahrzeugklasse doch lieber ein drehmomentstärkerer Selbstzünder bestellt. Doch angesichts der sonstigen Qualitäten dürfte das Verkaufsziel von Subaru-Deutschland-Chef Jens Becker mit 500 Einheiten für 2006 realistisch sein.
(ph)

Donnerstag September 21