Mit Fähigkeiten von Fischen die automobile Unfallgefahr vermindern

Mit einem sich an Fischen orientierenden Kollisionswarnsystem soll das Risiko von Unfällen im Straßenverkehr künftig vermindert werden. Eine entsprechende Technik stellt der japanische Automobilhersteller Nissan nun mit dem fahrbaren Roboter "Eporo" vor. Die eiförmige Konzeptstudie soll sich wie ein Fisch in größeren Gruppen bewegen können, ohne mit anderen Robotern zu kollidieren und ohne andere zu behindern. Sie bedient sich dafür eines Lasersensors, der den seitlichen Abstand zu Hindernissen misst.

Außerdem wird eine sogenannte Ultrabreitband-Kommunikationstechnologie genutzt. Die Roboter sind in der Lage, miteinander zu kommunizieren und Daten über die eigene Position auszutauschen. Dadurch soll ein völlig kollisionsfreies Fahren möglich gemacht werden. Eingesetzt in Kraftfahrzeugen könnte es so zu ihrer Sicherheit beitragen und gleichzeitig den Verkehrsfluss gerade in städtischen Ballungsgebieten optimieren.

Gezeigt wird der Roboter auf der japanischen Technikmesse Ceatec (bis 10. Oktober) nahe Tokio. Dort wurde bereis im letzten Jahr der Roboter-Vorgänger "BR23C" von Nissan präsentiert, dessen Technik ebenfalls zur Vermeidung von Kollisionen beigetragen hat. Er hatte sich jedoch noch an Hummeln orientiert, die vornehmlich allein unterwegs sind.

Dienstag Oktober 6