Neuer Kia Cee`d im Test

Der Kia Cee’d markiert wirklich einen deutlichen Fortschritt, wenn man ihn mit dem Cerato vergleicht. In puncto Optik hat sich zwar noch nichts Weltbewegendes ereignet – hier könnte Kias neuer Chefdesigner Schreyer ruhig noch ein bisschen feilen. Auch der gefahrene Zweilitermotor wird niemanden vom Hocker hauen.

Doch das Fahrwerk ist bemerkenswert: So straff fahren sich nur wenige Asiaten, und im Vergleich zum weichen Cerato hat Kia wirklich den versprochenen Quantensprung geschafft. Was die Innenraumausnutzung angeht, hat der Cee’d dank seines großen Radstandes sogar den VW Golf überholt. Und auch die Überlegung, dass man beim Golf einen besseren Wiederverkaufswert genießt, wird von Kia attackiert: Die übertragbare Fünfjahresgarantie könnte Gebrauchtkäufer bewegen, mehr für einen Cee’d auf den Tisch zu legen.

Mit solchen Argumenten will Kia pro Jahr 11.000 Käufer vom Cee’d gewinnen; das wären ungefähr dreimal soviel wie beim Vorgänger Cerato. Den Klassenkönig Golf kann der Cee’d damit nicht vom Thron stoßen, aber unter die ersten 15 im Segment könnte er es schaffen – und vielleicht sogar Konkurrenten wie etwa den Honda Civic oder den Citroën C4 hinter sich lassen.

Freitag Februar 2