Steigende Spritpreise und die anhaltende Klima-Diskussion haben den Absatz sparsamer Pkw in Deutschland angekurbelt. Neben Hybrid-Autos konnten im vergangenen Jahr vor allem Pkw mit Ethanol-Antrieb zulegen.
Insgesamt 7 525 neu zugelassene Hybridautos hat das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) für 2007 gezählt. Das entspricht einem Plus von 43 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Allein der Toyota Prius wurde 4 557 Mal verkauft; das sind rund 1 500 Einheiten mehr als im Vorjahr. Honda setzte von seinen Civic Hybrid 420 Einheiten mehr ab als im Vorjahr und kommt auf 1 032 Neuzulassungen.
Besonders der günstige Kraftstoffpreis macht Ethanol-Fahrzeuge gefragt. Allein Ford verzeichnet ein Zulassungs-Plus von 60 Prozent. Insgesamt hat der Kölner Hersteller 1 677 Ethanol-Pkw abgesetzt, darunter 805 kompakte Ford Focus Flexifuel sowie 872 Einheiten des Kompakt-Vans Ford C-Max Flexifuel. Weitere rund 700 Mittelklassefahrzeuge mit dem seit September erhältlichen Ethanol-Antrieb hat Saab verkauft, Volvo kommt mit seinen drei seit Herbst angebotenen Ethanol-Modellen auf 200 Einheiten.
Einen leichten Rückgang bei den Neuzulassungen gab es hingegen bei Erdgasfahrzeugen. 11 185 Einheiten bedeuten ein Minus von 2,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr, das wohl vor allem auf das immer noch dünne Tankstellennetz zurückzuführen ist. Die Flüssiggas-Nachrüstung hingegen boomt: 4 112 LPG-Fahrzeuge bedeuten ein Plus von 29 Prozent. Die Verfügbarkeit des preisgünstigen Kraftstoffs ist insbesondere in Grenznähe gut.
Am Bild auf Deutschlands Straßen ändert aber auch der leichte Anstieg der Neuzulassungen von alternativ angetriebenen Autos nicht viel. Lediglich 0,6 Prozent des Bestandes sind mit alternativen Kraftstoffen oder Antrieben unterwegs.
Donnerstag Februar 7
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