Mehr Leistung bei weniger Verbrauch bietet der Porsche 911 Turbo ab dem 21. November. Dann erhalten auch die aufgeladenen Varianten von Coupé und Cabrio die bei ihren Saugmotorgeschwistern bereits eingesetzte Benzindirekteinspritzung. Die Leistung des 3,8-Liter-Triebwerks im Heck steigt dadurch um 20 PS auf 368 kW/500 PS, der Normverbrauch sinkt um 1,5 Liter auf 11,4 Liter je 100 Kilometer. Außerdem erfüllt der von zwei Turboladern mit variabler Turbinengeometrie aufgeladene Sechszylinder-Boxermotor die Abgasnorm Euro 5.
Neu im Programm ist ein optionales Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe vom Zulieferer ZF. Die Schaltbox wechselt die Gänge auf Wunsch automatisch, lässt sich aber alternativ über Schalt-Paddles oder Schiebetasten am Lenkrad manuell bedienen. Mit dem auch für die anderen Versionen des Porsche 911 erhältlichen Getriebe beschleunigt der allradgetriebene Turbo in nur 3,4 Sekunden von null auf 100 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit ist bei 312 km/h erreicht.
Premiere feiert im Turbo die Fahrwerkstechnik Torque Vectoring. Ein Getriebe an der Hinterachse verteilt dabei das Drehmoment flexibel zwischen den beiden Rädern. Dadurch sollen höhere Kurvengeschwindigkeiten möglich sein, das Fahrverhalten bei plötzlichen Ausweichmanövern wird stabiler. Darüber hinaus wurden der Allradantrieb und der Schleuderschutz ESP weiterentwickelt.
Die Preisliste für die nach dem GT2 zweitstärkste Variante des Sportwagen-Klassikers beginnt bei 145 871 Euro für das Coupé, das Cabrio kostet ab 157 057 Euro. Gegenüber den Vorgängerversionen entspricht das einem Aufschlag von rund 2 800 Euro.
Freitag August 7
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