- flotter und völlig ausreichender Motor- sparsamer als das Einstiegsmodell |
- verkraftet bis zu 622 Kilogramm Zuladung- kaum Wanken in Kurven |
- großer Kofferraum |
- gewöhnungsbedürftige Rückansicht |
- nur geringfügig teurer als ausländische Konkurrenz |
- kein Radio in der Serienausstattung |
Kurven nimmt er in beachtlichem Tempo
Analog zur Gesamtbaureihe kommt auch im Golf Variant eine Federbeinachse vorn beziehungsweise eine Mehrlenker-Hinterachse zum Einsatz. Beide sind auch auf schwerere Lasten ausgerichtet. Die maximale Zuladung beträgt bis zu 622 Kilogramm, beim 22 Zentimeter längeren VW Passat Variant sind es dagegen nur 557 Kilogramm. Dem Fahrverhalten schadet dies allerdings nicht. Den Golf Variant als sportlich knackigen Kombi zu betiteln, wäre zwar vermessen, dennoch ist er alles andere als eine weiche Komfortsänfte. Kurven nimmt der Wolfsburger für einen Familien-Kombi in beachtlichem Tempo und auch abrupte Lenkbewegungen bringen ihn nicht zum Wanken.
Gewohnte VW-Kost
Der Innenraum des Kombis bietet gewohnte VW-Kost. Und die ist nicht unbedingt für ihre Extravaganz bekannt. Viel schwarzes Plastik und in unserem Fall Alu-Applikationen schaffen ein schlichtes, aber trotzdem elegantes Interieur. Die Sitze bieten erstaunlich viel Seitenhalt und sind auch auf längeren Strecken bequem. In der Einstiegsversion Trendline gehören ESP, sechs Airbags, 16-Zoll-Leichtmetallräder, elektrische Fensterheber, Zentralverriegelung mit Funkfernbedienung, der doppelte Ladeboden im Kofferraum und die asymmetrisch geteilt umklappbare Rücksitzbank zum serienmäßigen Lieferumfang.
Wolfsburger Ladewunder
Das dritte Golf-Variant-Modell ist im Vergleich zu seinem Vorgänger deutlich gewachsen. Mit einer Länge von 4,55 Metern und einer Breite von 1,78 Metern ist der geräumige Kombi um 15,9 beziehungsweise um 4,6 Zentimeter größer geworden. Gegenüber dem klassischen Schrägheck-Golf hat der Variant bei gleichem Radstand von 2,58 Metern um 35,2 Zentimeter an Länge zugelegt. Diese Zuwächse kommen besonders dem Ladevolumen zugute. Bei Beladung bis zur Fensterkante finden 505 Liter Gepäck im Kofferraum Platz. Wird die Rückbank umgelegt und die Fracht bis unters Dach gestapelt, sind es respektable 1.550 Liter. Sein Vorgänger bot maximal nur 1.470 Liter Stauraum. Dank der maximalen Durchladebreite von 1,04 Metern lässt sich im neuen Golf Variant rein theoretisch auch eine Industriepalette transportieren.
Ab 18.875 Euro
Ganz in gewohnter Manier des Golf als Volks-Wagen ist das Einstiegsmodell des Variant recht günstig. 18.875 Euro sind für den 102-PS-Benziner mit Fünfgang-Schaltung fällig. Die von uns getestete 140-PS-TSI-Variante kostet mit sechs von Hand geschaltenen Gängen 22.700 Euro. Opel will für den Astra Caravan mit ebenfalls 140 PS 19.190 Euro, Renaults 135 PS starker Mégane Grandtour steht für 21.950 Euro bei den Händlern und der Skoda Octavia 2.0 FSI mit 140 PS schlägt mit 22.390 Euro zu Buche
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