Ob man den neuen Look des Colt mag oder nicht, ist Geschmackssache. Äußerlich gefällt uns der böse dreinschauende Japaner jedenfalls gut, auch wenn die fiese Front so gar nicht zum angestrengten Dreizylinder dahinter passen will. Als reines Stadtmobil genutzt, macht der 75-PS-Colt gerade noch Sinn, wer häufig längere Strecken fährt und öfter mit schwerem Gepäck reist, sollte lieber den nächstgrößeren Motor mit 95 PS ordern: Der Aufpreis von gerade mal 500 Euro für 20 Mehr-PS erleichtert die Entscheidung zusätzlich.
Bei allem Lob für die gelungene Überarbeitung: Trotz Groß-Facelift, guter Ausstattung und praktischer Details sind Verarbeitung und Materialien im Inneren qualitativ noch immer ein gutes Stück von den Klassenbesten entfernt. Kratziges Plastik, eine grobrastige Lehnenverstellung und das nur in der Höhe justierbare Volant etwa muss man in dieser Klasse nicht mehr zwangsläufig hinnehmen.
Dienstag November 11
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