Skoda Superb 2007: Flaggschiff frisch geputzt
Mainz, 6. Dezember 2006 Skoda hat sein Flaggschiff poliert: Der Superb geht aufgewertet ins neue Modelljahr. Dabei sind die Modifikationen nicht vordergründig auffällig, aber immerhin gut sichtbar. Das kann man ruhig im Sinne des Wortes nehmen: Vor allem an den Leuchten hat sich einiges getan. Und das gefällt uns gut: So haben die Hecklampen jene C-Form bekommen, die bereits bei Fabia und Octavia eine markante Grafik bilden. Die Außenspiegel sind nun mit Blinkern bestückt. An der Nase hat sich vor allem der Kühlergrill geändert: Dank breiterer Rippen wirkt er nun größer und erwachsener.
Innenraum eleganter
Auch am Innenraum wurde gearbeitet: Die Sitze bekamen neue Bezüge. Unser mit hellem Holz und hellem Leder ausgestatteter Testwagen überzeugte mit guter Verarbeitungsqualität und einer eleganten Anmutung. Eine Besonderheit ist das ab der Ausstattung Comfort angebotene DVD-System für den Fond mit Klappmonitor und Kopfhörern. Auffällig und ein sehr angenehmer Aspekt ist im Fond nach wie vor die beachtlich große Beinfreiheit, die in dieser Klasse wirklich ihresgleichen sucht.
Spritziger 140-PS-Diesel
Wir haben den gelifteten Viertürer mit dem 140-PS starken Zweiliter-Diesel gefahren. Dieses Aggregat ist ein spritziger Antrieb, der zu diesem Auto passt. Der Motor qualifiziert die Limousine nicht zuletzt durch Druck aus dem Drehzahlkeller zum agilen Reisewagen. Die Fahrwerksabstimmung ist, wie gehabt, mehr auf Komfort als auf Sportsgeist ausgelegt und bügelt Unebenheiten gut von der Straße. Zu den gewohnten Eigenschaften des Superb gehören die präzise Sechsgang-Schaltung mit etwas langen Wegen und die leichtgängige, aber indirekte Lenkung. Der 2.0 TDI kostet in der neuen Basis-Ausstattung Classic 24.990 Euro. Das macht ihn fast zum Geheimtipp.
(hd)
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