Mittwoch Mai 9
Köln, 9. Mai 2007 Eine neue Ventilsteuerung soll neuen Motoren von Nissan zu mehr Leistung bei niedrigerem Verbrauch verhelfen. Die CO2-Emissionen sinken um bis zu zehn Prozent, verspricht der Hersteller. Das neue System wird kurz VVEL genannt, was für Variable Valve Event & Lift, also variables Schließen und Öffnen des Ventils steht. Es handelt sich um eine Weiterentwicklung der bisher schon eingesetzten stufenlosen Ventilöffnungskontrolle, kurz C-VTC.
Von Gleichstrommotor gesteuert
Die vollvariable Ventiltechnik des VVEL-Systems wird von einem Gleichstrommotor gesteuert. Dieser dreht über eine kurze Spindel eine Schaltwelle, die parallel über der Nockenwelle angeordnet ist. Via Exzenterwelle presst ein unterschiedlich dick geschliffener, keilförmiger Bereich des Zwischenhebels auf den Ventilstößel. Mit dieser komplizierten aber sehr exakt arbeitenden Technik lassen sich je nach Lastanforderung unterschiedlich große Ventilöffnungen realisieren.
Künftig bei allen neuen Benzinern
Die neue VVEL-Technik soll künftig weltweit bei allen neuen Benzinmotoren von Nissan und der dazugehörigen Nobelmarke Infiniti Einzug halten. Das erste Modell mit VVEL-Technologie ist das Infiniti G37 Coupé für den japanischen und den US-amerikanischen Markt. Das Auto wird von einem 3,7-Liter-V6 mit etwa 330 PS angetrieben. Wann das System bei uns eingesetzt wird, verrät Nissan noch nicht.
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