Detroit (USA), 9. Juni 2009 - Der große Ausverkauf beim insolventen General-Motors-Konzern hat offenbar bereits für eine Marke ein glückliches Ende gefunden: Saturn wird von Penske erworben. Die Transaktion soll bis zum dritten Quartal 2009 über die Bühne gehen.
Eingedampfte Modellpalette
Die Penske-Gruppe unter Führung des Gründers Roger Penske war bislang vor allem als erfolgreiches Rennteam in der Indy-Car-Serie in Erscheinung getreten. Die "Automotive Group" des Unternehmens entstand im Jahr 2007 und war bislang für den Smart-Vertrieb in den USA zuständig. Das Abkommen mit GM sieht vor, dass Penske die Markenrechte an Saturn erwirbt, während die dazugehörigen Fahrzeuge auf Vertragsbasis weiterhin bei GM gefertigt werden. Allerdings schrumpft die Modellpalette: Gestrichen werden der von Opel stammende Saturn Astra und der hierzulande als Opel GT bekannte Saturn Sky. Übrig bleiben der Aura auf Basis des letzten Vectra und die beiden SUVs Vue (baugleich mit dem Opel Antara) und Outlook.
1990: Attacke auf die Japaner
Saturn wurde von GM im Jahr 1990 ins Leben gerufen. Ziel war es, den immer stärker werdenden japanischen Konkurrenten Marktanteile abzujagen. Man setzte auf verhältnismäßig kleine und günstige Modelle und ein modernes Design im Fernost-Look. Bis heute wurden rund vier Millionen Fahrzeuge der Marke verkauft.
Dienstag Juni 9
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