- guter Durchzug |
- Anfahrschwäche, kein geschlossener Partikelfilter |
- komfortabel, gut für lange Strecken |
- wegen Seitenneigung wenig sportlich |
- genug Platz im Fond |
- kleiner Kofferraum |
- sehr gut ausgestattet |
- genauso teuer wie entsprechender VW Passat |
Komfortable Abstimmung
Das Fahrwerk des Sebring ist mit einer Multilink-Hinterachse durchaus auf Mittelklasseniveau. Die Abstimmung ist komfortabler als etwa beim Passat, aber nicht allzu weich. Sehr gut eignet sich das Fahrwerk für die Autobahn, wo Unebenheiten kaum zu spüren sind. Sportliche Fahrer werden die Limousine weniger schätzen, weil sich die mit 1,50 Meter recht hohe Limousine in der Kurve deutlich nach außen neigt.
Schöner Innenraum
Im Inneren erinnert so manches an den 300C. So besitzt die gehobene Ausstattung Limited ein Lenkrad mit Details in schöner Schildpatt-Optik und auch die Leisten in den Tür-Innenverkleidungen bestehen aus diesem Material. Die Instrumente befinden sich beim Sebring allerdings anders als beim 300C in tiefen Röhren. Das würde nicht stören, wenn die Abdeckungen nicht so spiegeln würden. Ansonsten gefällt das Interieur. Auch die Sitze bieten erstaunlich guten Seitenhalt. Im Fond ist genug Platz für Erwachsene. Wer keine Passagiere zu befördern hat, kann die Rücksitzlehnen asymmetrisch geteilt umklappen. Dann hat auch die auf eine große Sperrholzplatte geleimte Modelleisenbahn von Papa Platz im Sebring. Im Normalzustand fasst der Kofferraum 441 Liter kein guter Wert, bietet doch schon der eine Nummer kleinere VW Jetta über 500 Liter, der Passat sogar 565 Liter.
Ab knapp 27.000 Euro
Den Sebring 2.0 CRD gibt es als Touring und als Limited. Beim Touring handelt es sich nicht etwa um den Kombi, sondern um die Basisausstattung. Für sie zahlt man 26.990 Euro. Damit ist das Auto nominell kaum günstiger als der gleich motorisierte Passat für 27.200 Euro. Allerdings ist die Ausstattung wesentlich reichhaltiger. So sind Klimaautomatik, CD-Radio, ein elektrisch einstellbarer Fahrersitz und ein Tempomat Serie. Auch Nebelscheinwerfer und 17-Zoll-Aluräder sind Standard, genauso wie ein ordentliches Sicherheitspaket: Sechs Airbags und ESP werden mitgeliefert.
Limited gegen 3.500 Euro Aufpreis
Die Ausstattung Limited kostet 30.490 Euro. Für den Mehrpreis bekommt man ein hochwertigeres Lautsprechersystem, einen beheiz- und kühlbaren Getränkehalter, die Schildpatt-Optikdetails innen, eine Teillederausstattung inklusive Sitzheizung vorne und größere Aluräder. Lauter Elemente, die wirklich nicht unbedingt nötig sind. Wir würden uns die 3.500 Euro Aufpreis deshalb lieber sparen und empfehlen eher die Basisversion. Der gleich motorisierte Dodge Avenger ist allerdings fast ebenso gut ausgestattet wie diese und kostet nur 24.290 Euro.
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