- gutes Sprintvermögen, guter Durchzug |
- etwas durstiger als die Konkurrenz |
- eher geringe Seitenneigung |
- hoppelt stark |
- weniger Kofferraum als beim Twingo- nur drei Sterne im EuroNCAP-Crashtest |
- ESP erhältlich |
- höherer Einstiegspreis als bei Renault Twingo |
Sechsgang-Schaltung für Fleißige
Anders als die übrigen Panda-Varianten wird der 1.4 16V mit einem Sechsgang-Getriebe kombiniert. Begeisterten Schalt-Fans kann man diese Kombination empfehlen, denn der häufige Gangwechsel bereitet keine Mühe. Das Getriebe lässt sich ohne Hakeln bereitwillig schalten; außerdem sitzt der Hebel griffgünstig in einer hohen Position neben dem Lenkrad. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 185 km/h sehr viel für einen Kleinstwagen wie den Panda. Wohl fühlt man sich in der Gegend des Maximaltempos aber nicht mehr. Hier macht sich der kurze Radstand von nur 2,30 Meter bemerkbar, und auch das hart abgestimmte Sportfahrwerk. Was bei niedrigem Tempo nur schrullig wirkt, macht die Autobahnfahrt schnell unruhig und man muss höllisch aufpassen. Der Vorteil ist, dass man mit dem Renn-Panda auch relativ schnell in Kurven einfahren kann, ohne dass der über 1,50 Meter hohe Wagen ins Wanken kommt.
Deutlich modifiziertes Äußeres
Nicht nur Motor und Fahrwerk sind sportlich angehaucht. Auch äußerlich macht der 1.4 16V 100 HP deutlich, dass hier kein normaler Panda fährt. Zur Ausstattung gehören 15-Zoll-Alufelgen, ein kleiner Dachspoiler und eine modifizierte Front. Auffällig sind der Wabengrill sowie der ebenfalls in Wabenoptik gestaltete Einsatz am Heck, der den verchromten Auspuff betont. Innen gibt es ein Lederlenkrad und Sportsitze mit gutem Seitenhalt. Über eine Sport-Taste am Armaturenbrett lässt sich außerdem die Lenkung direkter machen und das Gaspedal auf ein schnelles Ansprechen einstellen. Der Einfluss dieser Taste ist jedoch kaum spürbar.
Für 13.570 Euro
Den Panda 1.4 16V 100 HP gibt es für 14.120 Euro. Zur Ausstattung zählen außer den genannten Elementen eine Klimaanlage, ein CD-Radio mit MP3-Funktion, elektrisch einstellbare Außenspiegel, elektrische Fensterheber vorne sowie eine Zentralverriegelung mit Fernbedienung. Für ESP werden 500 Euro Aufpreis fällig eigentlich nicht akzeptabel bei einem Sportmodell mit 100 PS und hoher Karosserie. Andererseits: Beim gleich starken Konkurrenten von Renault, dem Twingo 1.2 16V TCE, ist ESP überhaupt nicht verfügbar. Den Renault gibt es bereits ab 12.400 Euro. Man zahlt also über 2.000 Euro weniger als bei Fiat. Doch besitzt der Twingo in der Basisversion weniger Ausstattung. Mit einem MP3-fähigen CD-Radio und einer Klimaanlage zahlt man 13.900 Euro, was in etwa dem Panda-Preis entspricht. Fiat liegt also preislich mit Renault etwa gleichauf, auch wenn der Einstiegspreis höher ist.
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| Durchschnittspreis | 1.359 | 1.46 | 1.459 | 1.544 |
| Günstigster Preis | 1.313 | 1.413 | 1.413 | 1.499 |