Montag März 10
Genf (Schweiz), 10. März 2008 - Im Jahr 2007 gab mit Brilliance der erste Automobilhersteller aus China sein Debüt auf dem Genfer Auto-Salon. 2008 präsentiert sich mit BYD nun eine zweite Marke aus dem Reich der Mitte auf der bedeutendsten Automobilmesse des Jahres und stellt dort fünf verschiedene Modelle vor.F3 auch mit Hybridantrieb
Den F3 gibt es auch in einer Variante mit Hybridantrieb. Der F3DM besitzt einen so genannten Dual-Mode-Hybrid, bestehend aus einem 68 PS starken Einliter-Benzinmotor und einem vollwertigen elektrischen Antriebssystem mit Batterie. Diese kann entweder an einer speziellen Elektrotankstelle oder auch zu Hause über eine herkömmliche 220-Volt-Steckdose aufgeladen werden. Dank der Leistungssteigerung des Elektromotors erzielt der DM ein maximales Drehmoment von 400 Newtonmeter. Im elektrischen Antriebsmodus soll der F3DM eine Reichweite von über 110 Kilometer haben. Vervollständigt wird die F3-Familie vom fünftürigen F3R mit großer Heckklappe. Mit 4,32 Meter ist er über 20 Zentimeter kürzer als die Stufenheck-Variante. Der Motor mit 1,5 Liter Hubraum stammt wiederum von Mitsubishi und leistet 106 PS. Der Kofferraum des Kompakten bietet Platz für 360 Liter Gepäck.
Topmodell F6
Der F6 ist das Topmodell der chinesischen Marke. Die Mittelklasse-Limousine ist mit 4,85 Meter immerhin genauso lang wie eine Mercedes E-Klasse.
Die Serienausstattung beinhaltet einen Zweizonen-Klimaanlage, elektrisch verstellbare Sitze für Fahrer und Beifahrer, ein Multimedia-Center mit Navigationssystem, elektrisch beheizbare Außenspiegel und eine elektronische Einparkhilfe. Als Motorisierung stehen zwei Aggregate zur Wahl: Der von BYD selbst entwickelte Vierzylinder-Benziner mit zwei Liter Hubraum leistet 140 PS und ist mit einem Fünfgang-Getriebe kombiniert. Alternativ gibt es noch einen 2,4-Liter-Benziner von Mitsubishi mit 165 PS, der den F6 bis zu 220 km/h schnell machen soll.
Europäischer Markteintritt offen
Nachdem sich BYD im Januar 2008 auf der Detroit Auto Show für den US-Markt präsentierte, dient der aktuelle Auftritt in Genf vornehmlich dazu, die Reaktionen der europäischen Automobilbranche zu testen. Wann und wie ein Markteintritt in Europa vonstatten gehen könnte, hat der chinesische Hersteller aber noch nicht entschieden.
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